Eckartschrift 94a: Rede über Österreich

Anton Wildgans: Rede über Österreich. In der vollständigen Fassung. Herausgegeben von Rupert Amtmann. Eckartschrift 94a, 32 Seiten, 1 Karte, ein Bildnis des Dichters.

Die Eckartschrift ist eine Neuauflage des 1959 erschienenen Heftes 4a, das trotz hoher Auflage schnell vergriffen war, seither aber immer wieder verlangt wurde. Die erste, vor 26 Jahren erschienene Ausgabe brachte die Österreichische Landsmannschaft als Entgegnung und Richtigstellung einer Fassung der „Rede über Österreich“ heraus, die von der AMADEO –  Schallplattenfirma in den Handel gebracht wurde, sowie der zur gleichen Zeit erschienenen und im selben Sinne manipulierten Wildgansrede in der Beilage der Wochenzeitung „Furche“. In beiden Fassungen gab es sowohl grobe Abänderungen des Originaltextes als auch Streichungen, und zwar mit der eindeutigen Tendenz, die Rede, die ein Bekenntnis zum deutschen Österreich enthält, so zu verändern, wie man es der herrschenden politischen Einstellung schuldig zu sein glaubt.

Anton Wildgans (1881–1932) ist zu seinen Lebzeiten von allen politischen Lagern gewürdigt worden, er war jene anerkannte Persönlichkeit, die vor mehr als einem halben Jahrhundert den Österreicher kennzeichnete: ein Mensch mit deutschem Bekenntnis, der vom österreichischen Land geprägt wurde, für den die „deutsche Kultur und Volkheit“ eine Selbstverständlichkeit ist. Die „Rede über Österreich“ hatte der Dichter, der auch zweimal Burgtheatherdirektor war, am Neujahrstag 1930 im Österreichischen Rundfunk vorgetragen und sie wurde damals mit allgemeiner Begeisterung aufgenommen.

Eckartschrift 94: 1945. 2. Teil. Kapitulation – Besatzungszeit – Vertreibung

Erwin Pitsch: 1945. 2. Teil. Kapitulation  – Besatzungszeit – Vertreibung. Eckartschrift 94, 128 Seiten, 3 Karten.

Der zweite Teil der Dokumentationsschrift über die militärische Niederlage des Deutschen Reiches im Jahr 1945 sowie ihre Folgen und Auswirkungen befasst sich mit den Geschehnissen in den letzten Kriegswochen und nach der Kapitulation sowohl im Deutschen Reich als auch in den deutschen Siedlungsgebieten außerhalb der ehemaligen Staatsgrenzen.

Eckartschrift 93: 1945. 1. Teil. Vorgeschichte und Ursachen der Niederlage

Erwin Pitsch: 1945. 1. Teil. Eckartschrift 93, 128 Seiten, 4 Karten

Der Teil 1 der Dokumentation über die militärische Niederlage des Deutschen Reiches im Jahr 1945 sowie ihre Folgen und Auswirkungen behandelt die Vorgeschichte und Ursachen der Niederlage, den Krieg im Reichsgebiet, den militärische Zusammenbruch und die Lage Deutschlands im Frühjahr 1945.

Eckartschrift 92: Politik zwischen Ideologie und Wissenschaft

Otto Scrinzi: Politik zwischen Ideologie und Wissenschaft. Eckartschrift 92, 124 Seiten. € 4,20

Die Eckartschrift nimmt zu fast allen aktuellen Fragen Stellung, wie etwa: den krankmachenden Wirkungen einer gestörten Umwelt, der Verfremdung des Menschen, zu sozialen und gesundheitspolitischen Fragen, zu den „Grünen“, der Friedensbewegung, dem politischen Stellenwert der Nationalität, den Mängeln der Parteiendemokratie u.v.a. Sie setzt sich mit der reformbedürftigen Demokratie und der Politik auseinander und entwickelt Vorschläge für eine menschengerechtere Form der Demokratie, vor allem dadurch, dass dem „Organismus Demokratie“ neue, bewegende konservative Kräfte zugeführt werden sollen.

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Eckartschrift 91: Tirol unter fremder Herrschaft

Karl Mittermaier: Tirol unter fremder Herrschaft (1806–1814). Eckartschrift 91, 128 Seiten. € 4,20

Neben der Schilderung des Kampfgeschehens und der Ereignisse des Jahres 1809 geht die Eckartschrift auf die gesamte Situation der Zeit, in der Tirol von Österreich losgetrennt war, also von 1806 bis 1814, ein und stellt die Hintergründe und Ursachen, wieso es zu dieser Volkserhebung, die in ganz Europa größte Beachtung fand und von den Gegnern Napoleons sogar als Signalwirkung empfunden wurde, dar. Der Widerstand gegen Napoleon und das mit ihm verbündete Bayern hatte seine Wurzeln nicht nur im Freiheitswillen und im Zugehörigkeitsgefühl der Tiroler zu Österreich, sondern auch in den übereilt durchgeführten Verwaltungsreformen, in der verfehlten Kirchenpolitik und den Zwangsrekrutierungen für ein verhasstes Regime. Eine Fülle von Zeitdokumenten (Urkunden, Zeitungsartikel und Tagebuchaufzeichnungen eines bayerischen Soldaten) lässt die Jahre der Besetzung ursprünglich nur durch Bayern, dann auch durch das Königreich Italien und die Illyrischen Provinzen vor den Augen der Leser wieder erstehen. Der durch seine unpathetischen Aussagen beeindruckende Textteil wird durch Kurzbiographien der vier Hauptanführer des Freiheitskampfes Andreas Hofer, Josef Speckbacher, Pater Joachim Haspinger und Peter Mayr sowie durch eine Zeittafel, in der die Ereignisse der Jahre 1805–1814 chronologisch festgehalten werden, und durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis ergänzt.

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