Eckartschrift 90: Eine Lanze für das Volk

Robert Hampel: Eine Lanze für das Volk. Nachdenkliches zur Lage unseres Volkes. Ausgewählte Aufsätze. Eckartschrift 90, 88 Seiten.

Die Eckartschrift stellt eine Auswahl der Veröffentlichungen von Dr. Robert Hampel, Redakteur der Monatszeitschrift „Der Eckartbote“, vor, in der Hauptsache aus denen, die aus der Aktualität heraus, zeitlos gültige Aussagen beinhalten. Der Bogen der Thematik ist weit gespannt: er reicht von der Behandlung grundlegender Fragen der Volkstumsschutzarbeit über Stellungnahmen zu geschichtlichen und aktuellen Ereignissen bis zu den Schilderungen eigener Erlebnisse. In allen diesen Beiträgen wird ein klares Bekenntnis zu Menschenwürde und Toleranz abgelegt, wobei stets ersichtlich bleibt, dass das wichtigste Anliegen des Autors sein Einsatz für den heute, nach zwei verlorenen Weltkriegen so gefährdeten Bestand des deutschen Volkstums ist.

Eckartschrift 89: Die Deutschen im Batscherland

Josef Volkmar Senz: Die Deutschen im Batscherland. Pioniere und Märtyrer des Abendlandes im europäischen Südosten. Eckartschrift 89, 104 Seiten, 1 Karte.

Die Eckartschrift berichtet über die „Donauschwaben“, die nach den Türkenkriegen in die verwüsteten und brachliegenden Gebiete der ungarischen Batschka, dem Tiefland zwischen Donau und Theiß, gerufen wurden, weil die geringen Reste der bodenständigen Bevölkerung weder zahlenmäßig noch wirtschaftlich in der Lage waren, die schweren Aufbauarbeiten zu leisten. Die deutschen Einwanderer, die wegen ihrer höher entwickelten landwirtschaftlichen und handwerklichen Kenntnisse und Fähigkeiten besonders gesucht und geschätzt waren, und sowohl aus den angrenzenden österreichischen Ländern als auch aus anderen Teilen des Reiches kamen, teils aus eigener Initiative, teils durch Kommissionen angeworben, schufen mit unermüdlichem Fleiß und Pioniergeist im Laufe der Zeit hier eine reiche Kulturlandschaft. Breiten Raum nimmt in dieser Schrift schließlich auch die Schilderung der Kriegsjahre 1942–1944 im Batschgau und des anschließenden „umgekehrten Schwabenzuges“ ein, die Vertreibung dieser Volksgruppe.