Eckartschrift 55: Die Karpatendeutschen

Albert Hudak: Die Karpatendeutschen. Eckartschrift 55, 52 Seiten, 1 Kartenskizze

Da schon dem alten Deutschen Schulverein in der ungarischen Reichshälfte der Doppelmonarchie schier unüberwindliche Schwierigkeiten bereitet worden waren, so musste der ganze karpatendeutsche Raum, der bis zum Diktat von Trianon zu Ungarn gehörte, darunter leiden, dass die Karpatendeutschen hauptsächlich auf sich selbst gestellt waren. Erst der Tschechenstaat hat die Volkstumsbedingungen verändert, doch die Entwicklung vollzog sich anders als in der westlichen Tschechoslowakei. Erst 1939, als die Slowakei zum selbständigen Staat wurde, ist auch das Deutschtum dieses Raumes zu einer autonomeren Entfaltung gelangt. Die Eckartschrift zeigt diese Entwicklung bis zum Kriegsende 1945 auf und lässt den Blick offen auf Zeiten nach der großen Vertreibung, als es galt, die Zusammengehörigkeit und das Erbe zu bewahren.

Eckartschrift 54: Schrifttum der Volkstreue

Schrifttum der Volkstreue. Eckartschrift 54, 54 Seiten, brosch.

Mit dem Tode von Bruno Brehm wurde bewusst, wieviel wir diesem Schriftsteller und seiner geistig schöpferischen Zeitgenossenschaft verdanken und wie wenig das Werk dieser Männer uns heute zugänglich geblieben ist. Es war gewiss ein wichtiges Anliegen, diesem Vergessen Einhalt zu gebieten und ein Denkmal des späten Dankes zu setzen. Von Bruno Brehm führt der Reigen über Emil Hadina, Robert Hohlbaum, Mirko Jelusich, E. G. Kolbenheyer zu Wilhelm Pleyer und Karl Hans Strobl. Eine Gruppe von bereits verstorbenen Autoren, die sämtlich dem Sudetenraum und dem alten Österreich in Treue verhaftet waren.

Eckartschrift 53: Mein Böhmen

Ernst Frank: Mein Böhmen. Eckartschrift 53, 45 Seiten, brosch.

Das Sudetendeutschtum ist im allgemeinen erst sehr spät zu einem eigenen Schrifttum gekommen: die Kolonisten roden in harter Arbeit, aber sie schreiben nicht. Erst die Urenkel greifen zur Feder, um zu sagen, was sie auf dieser Erde empfinden. Eine Ausnahme bildet neben der Großstadt Prag seit dem großen Gesprächsbüchlein „Der Ackermann und der Tod“ nur das westliche Böhmen, das deutsche Egerland. Kein Wunder, es war ja eigentlich der Raum Eger eine alte Reichslandschaft, die erst 1322 von Ludwig dem Bayer an den Böhmenkönig Johann von Luxemburg verpfändet worden ist. Dennoch hat die Egerländer nach 600jähriger Zugehörigkeit zum böhmischen Raum die Härte der Vertreibung getroffen. Auch Ernst Franks Versuch „Mein Böhmen“ ist ein Gesprächsbüchlein, freilich eher ein Selbstgespräch, das in die Tage der Jugend erinnernd zurückführt und mit den Augen des vor einem Menschenalter Vertriebenen ein Böhmen sieht, das es nur mehr im Herzen geben kann.

Böhmen, das ist Schicksal eines Raumes der Mitte zwischen zwei Nationen. Davon berichtet dieses Büchlein. Im Gegensatz etwa zu dem Essaybuch von Willy Lorenz „Monolog über Böhmen“, das die Dinge aus der deutsch-tschechischen Sicht eines Pragers sieht, betrachtet Ernst Frank Böhmen aus dem Blickwinkel Karlsbads, aber er sieht auch vom erhöhten Horizont einer Ballonfahrt auf das ganze Böhmen nieder. Diese Schau ist für die meisten Sudetendeutschen legitim: Schicksal und Erbe, Aufgabe und Bewährung zugleich.

Eckartschrift 52: Weihnacht im Herzen

Weihnacht im Herzen. Eckartschrift 52, 43 Seiten, brosch.

Die Sammlung von Weihnachtsgeschichten und –gedichten wurde aus 21 Dezemberheften der Zeitschrift „Eckartbote“ getroffen. Unter den dreißig Autoren leuchten Namen wie Heinrich Zillich, Bruno Brehm, Josef Weinheber, Robert Hohlbaum und Hermann Claudius hervor. Aber auch die übrigen haben Gültiges auszusagen. Mit dieser Sammlung ist eine wertvolle Hilfe für die Gestaltung von Weihnachtsfeiern gegeben. Aber es werden auch einzelne Leser aller Alterstufen und aller deutschen Landschaft gerne zu diesen Blättern greifen, wenn nie sich auf die Festtage einstimmen wollen.

Eckartschrift 51: Die Donauschwaben

Anton Tafferner: Die Donauschwaben. Eckartschrift 51, 80 + 8 Seiten, 1 Kartenskizze

Die Donauschwaben sind eine Einheit trotz der verschiedenstaatlichen Aufteilung nach dem Ersten Weltkrieg. „Zwischen Eugenius und Josephus“ hieß eine rühmliche Romandreiheit des Banater Schwaben Adam Müller-Guttenbrunn. Sie begann im Jahre 1913 mit dem „Großen Schwabenzug“. Die weiteren Bände erschienen in den Jahren des Ersten Weltkrieges. Vierzig Jahre später gehörte dieser Raum der Geschichte an. Der große Treck führte wieder und unter beachtlichen Opfern nach Österreich und Süddeutschland zurück. Was geblieben ist, ist die Sehnsucht und der Stolz auf die in zwei Jahrhunderten erbrachte Leistung. Nach der verheerenden Türkenzeit waren blühende Lebensräume entstanden. Die Donauschwaben haben sich als Pioniere bis in die unheilvolle deutsche Gegenwart bewährt. Eine Ruhmesleistung deutsch-österreichischer Aufbauarbeit im Süd­osten, die nicht vergessen werden darf.