Eckartschrift 167: Südtirol – Alto Adige – Südtirolo. Beiträge zur Tiroler Namensgeschichte

Cristian Kollmann und Egon Kühebacher: Südtirol – Alto Adige – Südtirolo. Beiträge zur Tiroler Namensgeschichte. Eckartschrift 167, 24 Seiten, zahlreiche Abbildungen und drei Karten. € 3,–

Südtirol war dem Deutschen Schulverein und ist auch heute noch der ÖLM ein Herzensanliegen; jetzt geht es jedoch nicht mehr vorrangig um materielle Hilfe, sondern darum, innerhalb des geschlossenen deutschen Sprachraums – und Südtirol ist der südlichste Teil davon – die kulturell-sprachlichen Verbindungen aufrecht zu erhalten sowie die vernachlässigte Gesamttiroler Identität zu fördern. Das Bändchen bringt einen Aufsatz von zwei Südtiroler Fachleuten, dem Romanisten und Germanisten Mag. Cristian Kollmann und dem Namenskundler Dr. Egon Kühebacher.

Kollmann erklärt sachkundig die Vielschichtigkeit und Bedeutung der wechselnden Landesnamen von der frühen Neuzeit über Napoleons Neuordnungen bis zum Faschismus und zur Gegenwart, Kühebacher ermahnt alle drei Landesteile, gesamt-tirolerisch zu denken und zu fühlen sowie die Tiroler jenseits der Unrechtsgrenze nicht als Fremde oder gar als „Ausländer“ zu betrachten.

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Eckartschrift 166: Deutsche Sinnsprüche

Ulrike Raich (Hrsg.): Deutsche Sinnsprüche. Eckartschrift 166, 110 Seiten, zahlreiche Abbildungen. € 6,60

Manchmal liest oder hört man einen Satz, der einen berührt, der hängen bleibt. Nicht nur die berühmten Aussagen mancher Philosophen, Dichter oder anderer Sprachgenies, auch der vom Nachbarn nebenan, ein Dialog aus einem Theaterstück, eine Textzeile eines Gedichts usw. bleiben im Gedächt­nis. Und dann fragt man sich, von wem denn der Spruch wohl stamme. Oder umgekehrt: Zu so mancher Gelegenheit, zu so manchem Anlass könnte man eine passende, treffende Aussage einer großen Persönlichkeit brauchen.

Genau hier hilft die vorliegende Eckartschrift als fundiertes Nachschlagewerk. Der Band „Deutsche Sinnsprüche“ enthält eine Auswahl dessen, was große deutsche Persönlichkeiten zu den Themen Ideengeschichte, Ehre und Charakter, Freiheit, Volk und Heimat, Deutschland, Pflicht, Tat, Treue, Wahrheit, Geduld, Hoffnung und Mut, Wissen und Dummheit, Liebe, Freude und Glück, Familie, Freunde und Gemeinschaft, Tod, Vergänglichkeit, Kunst, Musik, Lieder und Literatur sagten. Die mit zahlreichen Abbildungen ausgestattete Sammlung von Zitaten und Sinnsprüchen ist eine Fundgrube für alle, die bei wiederkehrenden Gedanken und Erfahrungen gerne auf prägnant formulierte Zitate zurückgreifen, die im Erkenntnisschatz unseres Volkes stöbern wollen oder einfach nur kurzweilige Unterhaltung suchen.

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Eckartschrift 165: Der Marxismus. Von der Weltrevolution zur Politischen Korrektheit

Wolfgang Caspart: Der Marxismus. Von der Weltrevolution zur Politischen Korrektheit. Eckartschrift 165, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen. € 7,40

Der Marxismus legte in den anderthalb Jahrhunderten seines Bestehens einen merkwürdigen Weg zurück: Er wurde von einer revolutionären zu einer „politisch korrekten“ Ideologie. Dazwischen liegen die Spaltung in Sozialdemokratie und Kommunismus, der gramscistische Revisionismus und die Frankfurter Schule der „kritischen Gesellschaftstheorie“. Ursprünglich von einem materialistischen Standpunkt ausgehend lehnte der Marxismus als „wissenschaftlicher Sozialismus“ schroff einen idealistischen Sozialismusbegriff als unwissenschaftlich und utopisch ab. Heute hat das Verhältnis zwischen sozio­ökonomischen Gegebenheiten und menschlichem Bewusstsein vielfach zurück ins Utopische und Nichtnaturwissenschaftliche gewechselt.

Mit der Vorstellung von der Hegemonie des kulturellen Bewusstseins und der inquisitorischen Betroffenheitsmoral der „political correctness“ hat der Marxismus seine ihm eigentlich zugrundeliegende materialistische Naturwissenschaftlichkeit selbst aufgehoben. Obwohl nach dem Untergang des „real existierenden Sozialismus“ die westlich-„liberale“ Form des Marxismus in der soziologischen Debatte noch häufig zu dominieren scheint, hat sich mit der Aufgabe der Grundannahme des Historischen Materialismus der Marxismus im wesentlichen selbst ad absurdum geführt.

Diese geistigen Strömungen haben große Teile des vergangenen Jahrhunderts geprägt und die Erde fast „aus den Angeln gehoben“; sie leben in versteckten Nischen zum Teil heute noch weiter und ihre Anhänger versuchen, neuen Boden zu gewinnen. Um dies zu verhindern ist es notwendig, wenigstens die wesentlichen Grundbegriffe und Zusammenhänge zu kennen und aus diesem Wissen auch die Vergangenheit verstehen zu können.

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Eckartschrift 164: Hugo Wolf und Luigi Kasimir. Zwei deutsche Künstler aus der Untersteiermark

Rudolf Pertassek: Hugo Wolf und Luigi Kasimir. Zwei deutsche Künstler aus der Untersteiermark. Eckartschrift 164, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen. € 7,40

Die Lebensläufe der beiden Künstler hatten augenscheinlich wenig gemeinsam; sie waren als Künstler Meister ihres Faches: Hugo Wolf als begnadeter Schöpfer von Liedern, Luigi Kasimir als gefragter Graphiker.

Hugo Wolf war ein überaus schwieriger Mensch; er brach seine Ausbildung ab und vervollkommnete sich anschließend selbst. Er war von der Unterstützung seiner Freunde abhängig und führte ein unstetes und unruhiges Leben; Erfolg stellte sich nur langsam ein. Mit den Jahren verdüsterte sich sein Geist zunehmend. Am Ende stand sein früher Tod in geistiger Umnachtung.

Luigi Kasimir erhielt eine gediegene Ausbildung und hatte daher bald einen ausgezeichneten Ruf in der Welt der Künstler und beim Publikum. Seine Radierungen waren international gefragt und ermöglichten ihm ein gutes Auskommen. Mit seiner Frau – an seiner Seite tätig – hatte er drei Söhne, von denen einer sein Werk fortsetzte. In hohem Alter schloss sich sein Lebenskreis.

Was beiden gemeinsam war, ist ihre Herkunft: Beide stammten aus der Untersteiermark, jenem südlichen Teil des Herzogtums, in dem die Landbevölkerung slowenisch war, jene in den größeren Orten aber deutsch. 1919 wurde jedoch das ganze südliche Landesdrittel ein Teil Sloweniens, 1945 schließlich vertrieben die Tito-Partisanen die Deutschen; Kasimir erlebte diese Entwicklung noch.

Diese beiden großen Künstler ein wenig in das Gedächtnis der Menschen zu rufen, dem sie zu entgleiten drohen, ist eine Aufgabe dieser Eckartschrift. Eine zweite ist es zu zeigen, wie fruchtbar die Gebiete des Grenzland- und Inseldeutschtums der Monarchie für die Kultur unseres Raumes, aber auch darüber hinaus (gewesen) sind.

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Eckartschrift 163: Was heißt deutsche Leitkultur?

Eduard Josef Huber: Was heißt deutsche Leitkultu? Unfreundliche und freundliche Betrachtungen zur Lage der Nation. Eckartschrift 163, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Gemäß der Forderung in Goethes Faust „Doch ein Begriff muss bei dem Worte sein“ geht der neueste Band der Eckartschriften-Reihe „Was ist deutsche Leitkultur?“ diesen Begriffen nach: Was heißt „Kultur“ und was ist überhaupt „deutsch“?

Ausführlich setzt sich der Autor mit dem auseinander, was uns Deutsche prägt und charakterisiert, im Guten wie im Schlechten. Sein Zugang ist durchaus kritisch. Er weist auf „deutsche Unarten“ hin, wie sie bei vielen Landsleuten – vor allem seit dem Zweiten Weltkrieg – zu finden sind: mangelndes Selbstbewusstsein, Zerknirschung und Selbsthass. Doch das müsste nicht sein! Dem Leser werden die vielen Leistungen, die Deutsche zum Wohl der gesamten Menschheit erbracht haben, vor Augen geführt: Die Grundlagen der modernen Physik, die Philosophie, die Musik, u.a. sind ohne deutschen  Beitrag undenkbar.

An diese Betrachtungen angehängt sind kurze Kapitel über die volklichen Wurzeln der Deutschen, die Bedeutung der deutschen Landschaft für unser Volk, sein Verhältnis zum Christentum, die deutschen Hauptstädte und „das Lied der Deutschen“. In einer abschließenden Betrachtung zeigt der Autor, aus welchen Quellen die Deutschen Kraft für die Zukunft schöpfen könnten und wie ein Ausweg aus der geistigen Zwangslage gefunden werden könnte.