Eckartschrift 163: Was heißt deutsche Leitkultur?

Eduard Josef Huber: Was heißt deutsche Leitkultu? Unfreundliche und freundliche Betrachtungen zur Lage der Nation. Eckartschrift 163, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Gemäß der Forderung in Goethes Faust „Doch ein Begriff muss bei dem Worte sein“ geht der neueste Band der Eckartschriften-Reihe „Was ist deutsche Leitkultur?“ diesen Begriffen nach: Was heißt „Kultur“ und was ist überhaupt „deutsch“?

Ausführlich setzt sich der Autor mit dem auseinander, was uns Deutsche prägt und charakterisiert, im Guten wie im Schlechten. Sein Zugang ist durchaus kritisch. Er weist auf „deutsche Unarten“ hin, wie sie bei vielen Landsleuten – vor allem seit dem Zweiten Weltkrieg – zu finden sind: mangelndes Selbstbewusstsein, Zerknirschung und Selbsthass. Doch das müsste nicht sein! Dem Leser werden die vielen Leistungen, die Deutsche zum Wohl der gesamten Menschheit erbracht haben, vor Augen geführt: Die Grundlagen der modernen Physik, die Philosophie, die Musik, u.a. sind ohne deutschen  Beitrag undenkbar.

An diese Betrachtungen angehängt sind kurze Kapitel über die volklichen Wurzeln der Deutschen, die Bedeutung der deutschen Landschaft für unser Volk, sein Verhältnis zum Christentum, die deutschen Hauptstädte und „das Lied der Deutschen“. In einer abschließenden Betrachtung zeigt der Autor, aus welchen Quellen die Deutschen Kraft für die Zukunft schöpfen könnten und wie ein Ausweg aus der geistigen Zwangslage gefunden werden könnte.

Eckartschrift 162: Verraten, vertrieben – vergessen. Die leidgeprüfte sudetendeutsche Volksgruppe auf der Suche nach Solidarität

Hans Schmitzer: Verraten, vertrieben – vergessen. Die leidgeprüfte sudetendeutsche Volksgruppe auf der Suche nach Solidarität. Eckartschrift 162, 24 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Hans Schmitzer, geboren nahe Asch im Sudetenland, in Bayern als Schulmann erfolgreich tätig, hat seine Gedanken zur Selbstbestimmung und Selbstbesinnung, zum 4. März 1919, zu den Sudetendeutschen als Objekte der Politik, zu den Beneš-Dekreten, zu einem „Schlussstrich“, zu „Freunden“ und was von Seiten der Sudetendeutschen zu beachten und zu tun sei, kurz und prägnant niedergelegt, ideal um sich selbst noch einmal der Hintergründe zu versichern oder einen „Unbedarften“ damit aufzuklären.

Eckartschrift 161: Deutsch zwischen den Welten. Deutsche Volksgruppen und Deutschstämmige in allen Erdteilen

Helmut Müller: Deutsch zwischen den Welten. Deutsche Volksgruppen und Deutschstämmige in allen Erdteilen. Eckartschrift 161, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen. € 7,15

Wo leben sie? Wer sind sie? Woher kommen sie? Wie ist es ihnen ergangen, wie geht es ihnen jetzt? Welche Stellung haben sie in ihrer Heimat? Was verbindet sie mit den Mutterländern? Diesen und anderen Fragen geht diese Schrift nach, um dieses einst so genannte „Grenz- und Auslandsdeutschtum“ einem größeren Leserkreis vorzustellen. Sind doch diese Deutschen (also auch aus Österreich und der Schweiz) für die Mehrheit der in deutschen bzw. deutschsprachigen Staaten siedelnden Menschen fast ein Buch mit sieben Siegeln geworden. Nach Kontinenten geordnet wird die vielfältige Volksgruppe mit ihren Erfolgen, Nöten, Strukturen und Zukunftsaussichten in über 30 Staaten vorgestellt.

Nach Einführung und Vorgeschichte wird erst einmal das Gemeinsame herausgestellt: Dieses ist zunächst einmal grenzenlos als geistiges Vater- oder Mutterland, als gemeinsamer herkunftsmäßiger Bezugspunkt mit Deutsch als gemeinsamer Muttersprache sowie in vielen Fällen schon als Zufluchtsort oder Hilfsquelle. Letztere haben in den vergangenen Jahrzehnten vor allem deutsche Menschen in den ehemaligen Ostblockstaaten, aber auch in abseits gelegenen Gebieten Südamerikas oder des südlichen Afrikas in Anspruch nehmen können. In diesem Zusammenhang haben sich Hilfs­organisationen wie die Österreichische Landsmannschaft oder der Allgemeine Deutsche Kulturverband (ADKV) große Verdienste erworben.

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Eckartschrift 160: Die Deutschen in Slowenien. Geschichte und Kultur vom Hochmittelalter bis zur Gegenwart

Reinhard Reimann: Die Deutschen in Slowenien. Geschichte und Kultur vom Hochmittelalter bis zur Gegenwart. Eckartschrift 160, 112 Seiten, mit Karten und Bildern. € 7,15

Seit dem Hochmittelalter lebten deutsche Adelige und Geistliche, Bürger und Bauern, Industrielle und Arbeiter in dem Land zwischen Alpen, Pannonischem Becken und Adriatischem Meer, im Herzogtum Kram und in der Untersteiermark, ein Gebiet, das heute zur Republik Slowenien gehört. Gemessen an ihren slowenischen Nachbarn blieben sie durch die Jahrhunderte zahlenmäßig eine kleine Minderheit, doch ihre bisweilen bevorzugte gesellschaftliche Stellung ließ sie einen nicht unbedeutenden Einfluss auf die Gestaltung ihrer Heimat ausüben.

Die Eckartschrift behandelt ihre Geschichte und kulturellen Leistungen, ausgehend von der Landnahme im 10. Jahrhundert, der Gründung von Märkten und Städten wie Marburg, Cilli und Pettau über die Türkenkriege, die das Land stark in Mitleidenschaft zogen, bis hin zu Reformation und Gegenreformation, als es zu einer zunehmenden Ausdifferenzierung bei der Verwendung der deutschen und slowenischen Sprache kam. Der Schwerpunkt dieser Schrift liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert, also dem „nationalen Zeitalter“, in welchem die nationale Zugehörigkeit einer Person zum entscheidenden Kriterium und damit zum Kern von Konflikten wurde. Diese beiden Jahrhunderte führten Slowenen und Deutsche von einem friedvollen Nebeneinander und fruchtbaren Miteinander über die nationalpolitischen Auseinandersetzungen der franzisko-josephinischen Zeit, in der die beiden Völker, um ihre politische Stellung ringend, zunehmend nebeneinander und nicht miteinander lebten. Im Zwischenkriegs-Jugoslawiens wurden die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt; ab 1940 folgten der Versuch der Germanisierung, der Partisanenterror, der Völkermord. Mit der Vertreibung der Deutschen aus Jugoslawien ab Mai 1945 ging die jahrhundertealte gemeinsame slowenisch-deutsche Geschichte in diesem Raum zu Ende. Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung Sloweniens konnte im Land verbleiben und sich zu Beginn der 1990er Jahre in Vereinen organisieren. Dieser Rest hat sich zur Aufgabe gestellt, das kulturelle Erbe seiner Vorfahren zu bewahren und seine Muttersprache zu erhalten.

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Eckartschrift 159: Johann Nestroy – Ein Zerrissener

Walter Marinovic: Johann Nestroy – Ein Zerrissener. Eckartschrift 159, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Es ist kaum zu glauben, dass einer der großen Meister der deutschen Sprache noch vor wenigen Jahrzehnten bei manchen Germanisten nicht als Dichter galt. Zu seinem Geburtstag vor 200 Jahren kann Johann Nestroy den Lorbeer des Poeten niemand mehr nehmen.

Die Eckartschrift schildert die vielen Seiten von Mensch und Werk des Volksdichters Nestroy und beschreibt auch den historischen Hintergrund, die Biedermeierzeit, die seine intensivste Schaffens­phase war. Nestroys Stücke selbst sind historische Dokumente, setzt sich Nestroy doch in ihnen mit den Vorgängen seiner Zeit kritisch auseinander. Besonders sticht hier das Revolutionsstück „Freiheit in Krähwinkel“ hervor, das die Revolution von 1848 behandelt. Nestroy, der oft Probleme mit der Zensur des Metternichschen Systems gehabt hatte, begrüßte die Revolution und auch ihre gesamtdeutschen Zielsetzungen, ohne aber deren Schattenseiten zu übersehen.

Kenner werden eine kompakte Darstellung von Mensch und Werk mit Lebenslauf, Verzeichnis aller Stücke und zahlreichen Bildern (darunter auch Fotos von Nestroy) in den Händen halten.