Eckartschrift 110: Westpreußen

Horst Scheffler: Westpreußen. Eckartschrift 110, 108 Seiten, 8 Bildseiten, 2 Karten.

Der vorliegende Band ist als Ergänzung und Fortführung der 1987 erschienenen Eckartschrift Nr.103 von Hans Georg Tautorat (Ost­preußen) zu werten, denn Westpreußen und Ostpreußen sind Zwillingsprovinzen aus gemeinsamen Ursprung, sie hatten über Jahrhunderte eine gemeinsame geschichtliche und kulturelle Entwicklung. Trotz aller Gemeinsamkeit haben sich jedoch die Westpreußen und die Ostpreußen zu zwei verschiedenen deutschen Stämmen entwickelt, stellten ihnen doch geographische, historische, politische und ethnologische Gegebenheiten oft unterschiedliche Aufgaben.

Der Autor, in Tilsit an der Memel geboren, geht in seiner Schrift von der Tatsache aus, dass die politische und kulturelle Geschichte eines Landes zugleich – und vor allem auch – die seiner Städte ist. Er widmete daher ein ausführliches Kapitel der Darstellung der westpreußischen Städte, das in alphabetischer Reihenfolge angelegt ist, das vor allem die Erinnerung an die alten Namen aus deutscher Zeit wachhalten soll.

Ein Kernpunkt in seiner Schrift ist auch das Versailler Diktat von 1919, das die Provinz Westpreußen sowie auch andere Teile des deutschen Ostens zerstörte. Er zeigt auf, wie die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, insbesondere für die Deutschen im Osten, in gerader Linie über den Zweiten Weltkrieg zum geteilten Europa der Gegenwart führte.

Heute steht Westpreußen unter polnischer Verwaltung und ist westlichen Besuchern erst seit 1989 zugänglich. Wie viele Deutsche dort noch leben, ist eine Frage der Schätzung und leider auch des Zeitablaufes.

Eckartschrift 110: Westpreußen

Horst Scheffler: Westpreußen. Eckartschrift 110, 108 Seiten, 8 Bildseiten, 2 Karten

Der vorliegende Band ist als Ergänzung und Fortführung der 1987 erschienenen Eckartschrift Nr.103 von Hans Georg Tautorat (Ost­preußen) zu werten, denn Westpreußen und Ostpreußen sind Zwillingsprovinzen aus gemeinsamen Ursprung, sie hatten über Jahrhunderte eine gemeinsame geschichtliche und kulturelle Entwicklung. Trotz aller Gemeinsamkeit haben sich jedoch die Westpreußen und die Ostpreußen zu zwei verschiedenen deutschen Stämmen entwickelt, stellten ihnen doch geographische, historische, politische und ethnologische Gegebenheiten oft unterschiedliche Aufgaben.

Der Autor, in Tilsit an der Memel geboren, geht in seiner Schrift von der Tatsache aus, dass die politische und kulturelle Geschichte eines Landes zugleich – und vor allem auch – die seiner Städte ist. Er widmete daher ein ausführliches Kapitel der Darstellung der westpreußischen Städte, das in alphabetischer Reihenfolge angelegt ist, das vor allem die Erinnerung an die alten Namen aus deutscher Zeit wachhalten soll.

Ein Kernpunkt in seiner Schrift ist auch das Versailler Diktat von 1919, das die Provinz Westpreußen sowie auch andere Teile des deutschen Ostens zerstörte. Er zeigt auf, wie die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, insbesondere für die Deutschen im Osten, in gerader Linie über den Zweiten Weltkrieg zum geteilten Europa der Gegenwart führte.

Heute steht Westpreußen unter polnischer Verwaltung und ist westlichen Besuchern erst seit 1989 zugänglich. Wie viele Deutsche dort noch leben, ist eine Frage der Schätzung und leider auch des Zeitablaufes.

Eckartschrift 109: Geschichte der Banater Berglanddeutschen Volksgruppe

Julius A. Baumann: Geschichte der Banater Berglanddeutschen Volksgruppe. Ein Beitrag zur Geschichte des Temeser Banats. Eckartschrift 109, 84 Seiten, 8 Bildseiten, € 4,90

In der Eckartschrift wird über eine deutsche Volksgruppe berichtet, die fast vergessen ist: die Berglanddeutschen. Im „Temeser Banat“, heute zu Rumänien gehörig, lebten 1989 noch rund 50.000 Menschen, die sich zum deutschen Volkstum bekannten und deren Vorfahren hier vor rund zweieinhalb Jahrhunderten begannen, die bedeutendste Schwerindustrie Südosteuropas aufzubauen. Wie in anderen südöstlichen Gebieten Europas hinterließen auch im Banater Bergland die Türkenkriege ein verwüstetes und verödetes Gebiet, in dem die Restbevölkerung weder die Kraft noch den entsprechenden Willen aufbrachte, wieder von vorne anzufangen. Erst auf Initiative des Hofes in Wien unter Maria Theresia begannen eine rege Wiederbesiedelung und ein segensreicher Neuaufbau in diesen Ländern. Neben der Landwirtschaft und dem Handwerk im ländlichen Raum sollten vor allem auch die im verelendeten Bergland zerstörten und stillgelegten Kohle- und Erzgruben, mit ihren reichen Bodenschätzen, wieder instandgesetzt und daraus für die Monarchie ein wertvolles Industriegebiet geschaffen werden. Zu diesem Zwecke holte man aus Tirol, vor allem aber aus der Steiermark erfahrene Berg-, Hütten- und Forstfachleute, die jahrhundertealte Erfahrungen auf diesem Gebiet mitbrachten. In einer meist feindlich gesinnten Umwelt, vielfach nur als unerwünschte Eindringlinge betrachtet, haben diese Siedlerfamilien im Laufe von Generationen mit unendlichem Einsatzwillen und Fachwissen unter schwierigsten Bedingungen ein Industrieland geschaffen, dessen Bedeutung weit über die damalige Krondomäne hinausreichte. Im Lokomotiv-, Brücken-, Hoch- und Hallenbau haben die, aus dem ehemaligen k.k. Ärar-Bergwesen hervorgegangenen Stahlwerke bald eine beherrschende Stellung erreicht. Besondere Bedeutung erlangte der Kupferbergbau, dessen Erzeugnisse nach ganz Europa gingen.

Die Eckartschrift schildert die Entwicklungsgeschichte dieses Bergbaugebietes und das Schicksal der Menschen.

Bestellen: info@oelm.at

Eckartschrift 108: Das Deutschtum in Paraguay und Peru

Karl Ilg: Das Deutschtum in Paraguay und Peru. Eckartschrift 108. 124 Seiten, 2 Karten. € 4,35

Nach den Eckartschriften „Das Deutschtum in Brasilien“ (Eckartschrift 68) und „Das Deutschtum in Chile und Argentinien“ (Eckartschrift 83) schließt nun der Band die Reihe der Darstellungen über die deutschen Siedlungen in Südamerika ab. Damit liegt eine umfassende Dokumentation über die Geschichte von Einwanderung und Besiedlung sowie über die derzeitige Lage der Deutschen auf dem südamerikanischen Kontinent vor, die heute mit fast 4 Millionen die größte Auslandsdeutsche Gruppe der Welt bilden.

Wie mit unendlichem Fleiß und Zurückstellung aller persönlichen Bedürfnisse aus dem Urwald fruchtbarste Anbaugebiete geschaffen werden können, zeigt die Mennonitensiedlungen im Chaco Paraguays oder das „Unternehmen Pozuzo“ in Peru, bei dem die Siedler in einer zwei Jahre langen Wanderschaft, auf den Straßen, die sie sich im Urwald zu ihrer neuen Heimat erst bauen mussten, ihr Durchhaltevermögen bewiesen.

Bestellen: info@oelm.at

Eckartschrift 107: Mittwinterbrauchtum

Richard Wolfram: Mittwinterbrauchtum. Eckartschriften 107, 92 Seiten, 8 Bildseiten. € 4,50

Gerade in der Mittwinterzeit tritt das heimische Brauchtum, das sich in vielen Gegenden noch unverfälscht erhalten hat und in zunehmendem Maße allgemein wieder mehr gepflegt wird, in Erscheinung. Die Eckartschrift führt durch diese geheimnisumwitterte Zeit, die mit dem Barbaratag (4. Dez.) beginnt und um den Dreikönigstag (6. Januar ) endet. In diesen dunkelsten Tagen des Jahres, in denen drohende, unheimliche und unheilvolle Kräfte in der Natur die Überhand zu gewinnen scheinen, versuchten unsere Vorfahren Gegenkräfte aufzubauen, die die bösen Geister vertreiben und ihre Angriffe zumindest weitestgehend unwirksam machen sollten. So lange jedenfalls, bis die Wende, das Wiedererwachen des Tageslichtes und der Wärme, die Menschen mit Hoffnungsfreude erfüllte. Diese Gewissheit des kommenden Erwachens in der Natur begrüßten sie seit Urzeiten mit dem schönsten Fest des Jahres.

Die Schrift führt aber nicht nur durch dieses mittwinterliche Brauchtum, sondern gibt auch eine weitgehende Deutung der Ausdrucksformen und der Gestaltungen. Die Wurzeln liegen oft tief in der vorchristlichen Zeit, die Formen jedoch sind bis in die Gegenwart ständigen Änderungen unterworfen worden. Anhand zahlreicher Beispiele und mit anschaulichem Bildmaterial wird der Beweis erbracht, dass das Brauchtum als Zeichen des Mitlebens des Menschen mit der Natur in unserem Volk immer noch lebendig ist.

Bestellen: info@oelm.at