Eckartschrift 103: Ostpreußen

Hans-Georg Tautorat: Ostpreußen. Eckartschrift 103, 128 Seiten, 1 Karte.

In der Eckartschrift wird über Ostpreußen, ein Land des Deutschen Reiches berichtet, das nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise unter sowjetische, teilweise unter polnische Verwaltung kam. Geschichte, Landschaftskunde, Landeskunde, Kultur- und Geistesleben sowie Wirtschaft warden vorgestellt, ebenso wie die besondere Ausprägung durch Bevölkerung, Landschaft, Nachbarvölker und geschichtliches Schicksal. Breiten Raum nimmt schließlich die Tragödie des Zweiten Weltkrieges mit der Vertreibung der Deutschen und die Darstellung der folgenden Situation ein.

Eckartschrift 102: Sathmar und seine Schwaben

Ernst Hauler: Sathmar und seine Schwaben. Eckartschrift 102, 112 Seiten, 1 Karte. € 4,00

Als nach der Belagerung von Wien 1683 die Türken aus Ungarn zurückgedrängt wurden, galt es, die verwüsteten und brachliegenden Ländereien im pannonischen Raum wieder zu kultivieren. Die geringen Reste der bodenständigen Bevölkerung waren für diese schwere Aufgabe weder zahlenmäßig noch wirtschaftlich fähig, so dass die kaiserliche Regierung und die privaten Grundherren Siedlungswillige ins Land riefen. Besonders gesucht waren wegen ihrer hochentwickelten landwirtschaftlichen und handwerklichen Kenntnisse deutsche Einwanderer.

Die Eckartschrift befasst sich mit der Besiedlung des ungarischen Komitats Sathmar durch Schwaben aus den vorderösterreichischen Ländern. Durch ihre unermüdliche Arbeit schufen sie im Laufe der Zeit aus ausgedehnten ungepflegten Viehweiden und Wäldern blühende Getreidefelder, die nicht nur den eigenen Wohlstand begründeten, sondern auch den Staatssäckel füllen. Da die Kolonisten überwiegend in eigenen Dörfern angesiedelt worden waren, erhielten sich bei ihnen über Jahrhunderte hinweg die nationalen Eigenarten, wie Sprache, Religion, Dorfanlage, Hausbau, Kleidung, Sitte und Brauchtum. Der Erste und vor allem der Zweite Weltkrieg haben auch diese deutsche Volksgruppe bis an den Rand der völligen Vernichtung geführt. Deutschenhass, Verfolgung, Flucht und Deportation zwangen ihr einen harten Überlebenskampf auf.

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Eckartschrift 101: Die Deutschen in Kanada

Hartmut Fröschle: Die Deutschen in Kanada. Eine Volksgruppe im Wandel. Eckartschrift 101, 124 Seiten. € 4,20

In Kanada, flächenmäßig das zweit größte Land der Erde, leben rund 1,8 Millionen Menschen, die der Herkunft nach dem deutschen Volk zugehörig sind, wobei sie nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern eine aus ehemaligen deutschen Kolonisationsgebieten wie etwa Russland, Galizien, Ungarn, Rumänien und den U.S.A. stammen. Einen breiten Raum in der Eckartschrift nimmt die Geschichte der religiösen Gruppen, wie z.B. die der Mennoniten und der Hutterer ein, die durch ihre idealistisch geprägten Gemeinschaftsleistungen fast unglaubliche Pionierarbeit auf dem Gebiete der Kultivierung weiter Steppen- und Wüstengebiete vollbracht haben.

Von besonderem Interesse ist aber die derzeitige Lage der deutschen Bevölkerung: Organisationen und Clubs, Schulwesen und Presse werden ausführlich behandelt, aber vor allem die Beiträge und Leistungen der Deutschen im Gesamtkonzept des kanadischen Staates wie z.B. in der Landwirtschaft, im Handwerk, in Industrie und Handel, in Wissenschaft und Forschung sowie in Kunst und Kultur.

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Eckartschrift 100: Besinnliche Wanderschaft

Robert Hampel: Besinnliche Wanderschaft. Eckartschrift 100, 104 Seiten. € 3,60

Der Autor der Eckartschrift und langjährige Schriftleiter der Monatszeitschrift „Eckartbote“ durchstreift darin die sieben Jahrzehnte seines Lebens und bleibt da und dort stehen, in Augenblicken, die sich ihm besonders eingeprägt haben oder für ihn besonders bedeutungsvoll waren. Die einzelnen Erzählungen spiegeln den Zeitgeist, die Denk- und Verhaltensweisen sowie auch historisch bedeutsame Stationen unserer jüngsten Geschichte anschaulich wieder und werden besonders in der älteren Generation manche freundliche, oft auch wehmütige Erinnerung wachrufen.

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Eckartschrift 99: Niederösterreich – Südmähren

Rupert Amtmann: Niederösterreich – Südmähren. Zwei Länder, ein Schicksal. Eckartschrift 99, 88 Seiten, 2 Karten, 6 Bilder.

Die Eckartschrift zeigt die enge historische Einheit und Schicksalsgemeinschaft der Bewohner Südmährens und des oberen Waldviertels anhand der geschichtlichen Entwicklung der niederösterreichischen Städte Weitra, Raaba a. d. Thaya, Laa a. d. Thaya sowie der südmährischen Städte Zlabings, Znaim und Nikolsburg auf. Mit der Vertreibung der deutschen südmährischen Bevölkerung und der Sperre der Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich für beide Teile eine tiefgreifende Veränderung ergeben. Die meisten Südmährer leben heute in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich, das nördliche Niederösterreich hat sein natürliches Hinterland verloren, die Folgen davon sind Wirtschaftsrückgang, Abwanderung der Jugend und Erlöschen der dörflichen Gemeinschaften.