Eckartschrift 80: Strategien der Überlebens

Heinrich Jordis-Lohausen: Strategien der Überlebens. Eckartschrift 80, 56 Seiten, 4 Skizzen.

Die mit dem Amtsantritt Reagans ausgelöste neue Situation in der Weltpolitik, mit der eine Phase der sogenannten „Entspannung“ durch eine der stärkeren Konfrontation abgelöst wurde, wirft besonders in Europa, und hier wiederum im deutschen Lebensraum, inmitten des Erdteils gelegen, neue Fragen auf; vor allem die Überlebenschancen im Fall eines bewaffneten Konfliktes, in einem Dritten Weltkrieg. Die militärischen Positionen der beiden Supermächte und der daraus eventuell abzuleitenden Strategien aus den Anfang der 1980er Jahre werden analysiert.

Eckartschrift 79: Die deutsche Sprachinsel Bielitz-Biala

Gerhard Wurbs: Die deutsche Sprachinsel Bielitz-Biala. Eine Chronik. Eckartschrift 79, 88 Seiten, 2 Karten.

Die Eckartschrift erzählt in chronikartiger Form die Geschichte der deutschen Sprachinsel Bielitz-Biala, deren Gebiet bis 1918 zu Österreich-Schlesien gehörte, die durch sieben Jahrhunderte hindurch Kraft und Beständigkeit bewies und ihren Volkscharakter bewahren konnte. An jener Stelle angesiedelt, an der sich im südöstlichsten Zipfel Schlesiens drei Völker trafen: Deutsche, Polen und Tschechen, schufen und entwickelten 50.000 Deutsche ein weit über seiner Umwelt stehendes wirtschaftliches und kulturelles Mustergebiet, u. a. den drittgrößten Textilplatz der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Diese deutsche Sprachinsel gibt es heute nicht mehr. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden ihre Bewohner vertrieben. Diejenigen, die in der Vertreibungszeit nicht umkamen, wurden in der ganzen Welt zerstreut oder zogen in das damalige „Restdeutschland“ und halfen, gleich den anderen Flüchtlingen, mit, das „Wirtschaftswunderland“ zu schaffen.

Eckartschrift 78: Friedrich Ludwig Jahn – Mensch und Werk

Herbert Polesny: Friedrich Ludwig Jahn – Mensch und Werk. Aus seinem Leben, seinen Schriften und Briefen. Eckartschrift 78, 96 Seiten.

Die Eckartschrift stellt Leben und Wirken F. L. Jahns in all seinen Höhen und Tiefen dar. Einerseits vom Volk und besonders von der Jugend als Schöpfer des Turngedankens und der Idee der Volksgemeinschaft, als Wegbereiter einer demokratischen Gesellschaftsordnung auf nationaler Ebene und als Erwecker eines neuen Volksbewusstseins gefeiert – die offiziellen Anerkennungen und Ehrungen reichen von den Delegierungen zum Wiener Kongress und zum Frankfurter Parlament bis zur Verleihung von Ehrendoktoraten durch zwei Universitäten – erfährt dieser mutige Mann andererseits aber auch Ablehnung und Gegnerschaft, wird zum Aufwiegler und Revolutionär gestempelt und muss Kerkerhaft und Zwangsaufenthalte auf sich nehmen.

Jahns über die Zeiten hinaus wirkende Leistungen werden dargestellt: Der „Turnvater“, der erstmals den gesundheitlichen und auch völkischen Wert des Turnens erkannte und praktisch verwirklichte, der Spracherneuerer und Kämpfer für die Reinheit der deutschen Sprache und der politische Menschen mit seinen programmatischen Schriften über Volk und Staat.

Eckartschrift 77: Deutsches Kulturleben in der Bukowina

Rudolf Wagner: Deutsches Kulturleben in der Bukowina. Eckartschrift 77, 80 Seiten.

Im März 1979 erschien die Eckartschrift 69 „Die Bukowina und ihre Deutschen“, die so großen Anklang fand, dass sie in kürzester Zeit vergriffen war – auch in einer volkskundlichen Sendung des Deutschen Fernsehens wurde die Schrift vorgestellt und als Sachbuch bestens empfohlen. Die Eckartschrift befasst sich nun ausschließlich mit dem kulturellen Leben in diesem ehemaligen österreichischen Herzogtum, vor allem deshalb, weil dieses Kapitel des deutschvölkischen Lebens wegen seiner Fülle und Reichhaltigkeit einen eigenen Band benötigt.

Wieder erleben wir 175 Jahre Landesgeschichte: von den Anfängen des deutschen Kulturlebens, ursprünglich getragen von den ersten Siedlern aus dem Rheinland, der Zips und dem Böhmerwald, über alle Stufen des Aufbaues und der Entwicklung, oft in fruchtbarer Wechselwirkung mit den anderen Bevölkerungsgruppen, hauptsächlich den Ukrainern und Rumänen, bis ins Jahr 1940, in dem die Deutschen im Rahmen einer staatlichen Umsiedlungsaktion ihre Heimat verlassen mussten.

Eckartschrift 76: Untersteiermark. Unvergessene Heimat

Manfred Straka: Untersteiermark – unvergessene Heimat. Eckartschrift 76, 96 Seiten, 1 Karte.

Die Eckartschrift behandelt die Geschichte der Untersteiermark, die nach dem Ende das Ersten Weltkrieges durch das Friedensdiktat von St. Germain vom 10. September 1919 – ohne Volksbefragung – an den neu errichteten Staat der Serben, Kroaten und Slowenen, das heutige Jugoslawien, abgetreten werden musste.

Es ist die Geschichte zweier europäischer Völker, Deutscher und Slowenen. Mit dem Sieg Ottos des Großen auf dem Lechfeld, 955, erfolgte die endgültige Eingliederung dieses heißumkämpften Grenzlandes in den deutschen Staatsverband und damit die Gründung des Herzogtums Steiermark. Seither gestalteten nun beide Völker als „Steirer“ ihre gemeinsame Heimat, arbeiteten nebeneinander, förderten sich gegenseitig, erreichten Höhen und ertrugen Not und Tiefen ihres Schicksals. Wie entscheidend die Deutschen, Adel und Geistlichkeit, Bürger und Bauern das Gesicht dieses Landes mitgeformt haben, beweisen noch heute, Jahrzehnte nach ihrer Vertreibung, zahlreiche Burgen, Schlösser und Kirchen, vor allem aber die Ausprägung der Städte und vieler Dörfer.