Bruno Burchhart: Das Wartburgfest 1817. Eckartschrift 227, 112 Seiten, reich bebildert, € 9,20
Das burschenschaftliche Treffen auf der in der Mitte Deutschlands gelegenen Wartburg vom 18. Oktober 1817 war die erste gesamtdeutsche Studentenversammlung. Mit seinen „Grundsätzen und Beschlüssen“ wurde der Grundstein für die demokratische Zukunft Deutschlands gelegt.
Revolutionär war die Forderung nach „Bürgerlichen Freiheiten“: Meinungs-, Rede-, Pressefreiheit sowie Glaubens-, Lehr- und Lernfreiheit. Diese Rechte waren zu Zeiten des neuen fürstlichen Absolutismus ab 1815 ebenso utopisch wie die rechtliche Verankerung von der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz.
Das reich bebilderte Buch beschreibt die Vorgeschichte, die geistigen Wurzeln und den Verlauf des mit Eisenacher Bürgern gefeierten Festes der Burschenschafter. Es weist auf die gegenwärtig wieder drohenden Gefahren für die erst 101 (!) Jahre nach 1817 in den Verfassungen der deutschen Republiken sowie später in der EU beschlossenen Grundrechte hin. Diese haben übrigens fast den gleichen Wortlaut wie 1817; der Textvergleich am Buchende zeigt dies.
Mario Kandil: Die „deutsche Frage“. Deutschland von der Adenauerzeit bis zur Wiedervereinigung (1945/49-1989). Eckartschrift 226, 112 Seiten, reich bebildert, € 9,20
Eduard J. Huber: Das Werden und Wesen der europäischen Völker. Eckartschrift 225, 128 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Karten in Farbe, € 9,50
Koloman Brenner: Die Ungarndeutschen seit 1989. Mit dem besonderen Schwerpunkt auf ihrer sprachlichen Entwicklung. Eckartschrift 224, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Karten in Farbe, € 9,20
Gerald Brettner-Messler: Der deutsche Bruderzwist. Vom Wiener Kongress 1815 bis zur Schlacht bei Königgrätz 1866. Eckartschrift 223, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Karten in Farbe, € 9,20