Eckartschrift 51: Die Donauschwaben

Anton Tafferner: Die Donauschwaben. Eckartschrift 51, 80 + 8 Seiten, 1 Kartenskizze

Die Donauschwaben sind eine Einheit trotz der verschiedenstaatlichen Aufteilung nach dem Ersten Weltkrieg. „Zwischen Eugenius und Josephus“ hieß eine rühmliche Romandreiheit des Banater Schwaben Adam Müller-Guttenbrunn. Sie begann im Jahre 1913 mit dem „Großen Schwabenzug“. Die weiteren Bände erschienen in den Jahren des Ersten Weltkrieges. Vierzig Jahre später gehörte dieser Raum der Geschichte an. Der große Treck führte wieder und unter beachtlichen Opfern nach Österreich und Süddeutschland zurück. Was geblieben ist, ist die Sehnsucht und der Stolz auf die in zwei Jahrhunderten erbrachte Leistung. Nach der verheerenden Türkenzeit waren blühende Lebensräume entstanden. Die Donauschwaben haben sich als Pioniere bis in die unheilvolle deutsche Gegenwart bewährt. Eine Ruhmesleistung deutsch-österreichischer Aufbauarbeit im Süd­osten, die nicht vergessen werden darf.

Eckartschrift 50: Die Selbstbestimmungsidee

Felix Ermacora: Die Selbstbestimmungsidee. Ihre Entwicklung von 1918–1974. Eckartschrift 50, 69 + 8 Seiten.

Die Eckartschrift beschäftigt sich mit dem Grundgedanken des Selbstbestimmungsrechtes, ihrer Entwicklung und ihrer Problematik. Was nach zwei verlorenen Kriegen auf Grund der Wilsonschen Punkte etwa in der Saarfrage erreicht werden konnte an Selbstbestimmung, ist in der Südtirolfrage nur sehr bedingt zum Tragen gekommen. Man muss indessen das Problem der Selbstbestimmung einmal weltweit verstehen lernen, um den Werdegang alles Gewährten und Versagten zu erfassen.

Eckartschrift 49: Deutsche Schutzarbeit im Sudetenland

Reinhard Pozorny: Deutsche Schutzarbeit im Sudetenland. Die Tätigkeit des Deutschen Kulturverbandes 1918–1938. Eckartschrift 49, 50 Seiten.

Die Eckartschrift dokumentiert die Arbeit des größten Schutzverbandes der ersten Tschechoslowakei, des Deutschen Kulturverbands. Erst die kämpferischen Sokolverbände und andere Einrichtungen des panslawistischen Nationalismus der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts haben zur Begründung deutscher Schutzverbände geführt. Das Jahr 1918 hat die Sudetendeutschen aus staatsrechtlichen Gründen aus der Patronanz des Wiener Deutschen Schulvereines gelöst und ihnen eigene Selbstschutzaufgaben gestellt. Diesen Volkstumskampf schildert die Eckartschrift.

Eckartschrift 48: Weihnacht vor den Grenzen

Karl Springenschmid: Weihnacht vor den Grenzen. Eckartschrift 48, 42 Seiten.

Die Eckartschrift eignet sich für die Gestaltung von Feierstunden. Hier wird die Weihnacht – das Fest der Liebe – aus der Sieht der gefährdeten Grenzen für einen Zeitraum von rund 50 Jahren in Rückschau gesehen. In diesen Erzählungen spricht das Herz, und im Hintergrund steht die Not. Aber auch die Hoffnung auf Menschlichkeit ist wie ein Banner der Freude gehisst.

Eckartschrift 47: Ein Schritt zum Atlantik?

Heinrich Jordis Lohausen: Ein Schritt zum Atlantik? Die strategische Bedeutung der Ostverträge. Eckartschrift 47, 80 Seiten.

Die vieldiskutierten deutschen Ostverträge, die angeblich einen Schlussstrich unter die im Ergebnis unheilvolle jüngste deutsche Vergangenheit setzen, müssen wohl auch als ein neuer Anfang betrachtet werden. Ein Anfang wohin? Diese Frage beantwortet ein fachkundiger Soldat, der durch seinen Offiziersberuf dazu erzogen wurde, wehrpolitisch zu denken, mit einer klaren und anschaulichen Analyse des europäischen Machtgeschehens der letzten fünfzig Jahre. Man täte unrecht, nur das Punktuelle der Tagespolitik zur Kenntnis zu nehmen und darüber das Lineare, auf uns zu Gekommene des mitteleuropäischen Zeitschicksals zu vergessen. Die Eckartschrift ist ein geopolitisches Planspiel mit guten Argumenten.