Eckartschrift 32: Die Deutschen und die Welt

Karl Anton Prinz Rohan: Die Deutschen und die Welt. Wie sehen die anderen Völker die Deutschen? Eckartschrift 32, 55 Seiten.

Das Volk der Deutschen ist in den Jahrhunderten seiner Geschichte von anderen Völkern immer wieder mit Misstrauen betrachtet, verdächtigt, beschimpft und verlästert worden. Nur selten gab es Stimmen, die ihm Gerechtigkeit widerfahren ließen oder Sympathie entgegenbrachten. Wer aber Nationen in ihrer Gesamtheit simplifizierend in gute und schlechte einteilt, beweist nur, dass er Vorurteilen anhängt und nicht souverän und objektiv Positives und Negatives abzuwägen imstande ist. Das lässt uns hoffen, dass auch wir Deutsche nicht auf die Dauer von Böswilligen als die Parias der Völkerfamilie an den Pranger gestellt werden können. Die Eckartschrift untersucht in den Kapiteln: Schon bei Taci­tus; Das Volk der Dichter und Denker; Preußen und die deutsche Freiheit; Der Mythos vom deutschen Welteroberer; Die guten und die bösen Deutschen; Die Weltwirkung der na­tionalsozialistischen Revolution; Zwischen Bewährung und Versagen; Im Schatten der Weltgeschichte; Der Deutsche nach 1945 – das Problem in so umfassender und gründlicher Weise. Sie schließt mit den Versen von Andreas Gryphius, die er nach dem Dreißigjährigen Krieg schrieb: Bedrängtes Deutschland, schöpfe Mut! Der Himmel wird nicht immer wittern und dieser Länder Grund erschüttern; von er schlagt dich jetzt zwar bis aufs Blut, doch schöpfe du nur wieder Mut. – Bedrängtes Deutschland, hab Geduld!

Eckartschrift 31: Saint Germain

Taras Borodajkewycz: Saint Germain. Diktat gegen Selbstbestimmung. Eckartschrift 31, 47 Seiten.

Der in diesem Jahr verstorbene erste Preisträger der Deutschlandstiftung, Bernt von Heiseler, legt hier in Gesprächsform dar, dass das Unrecht von Versailles nicht allein in verfehlten machtpolitischen Entscheidungen von verhängnisvoller Tragweite bestanden habe, sondern auch und noch mehr darin, dass es „als Strafe für eine erfundene deutsche Kriegsschuld hingestellt wurde“. Durch Versailles sei in unserem Jahrhundert der Weg bereitet worden „für Demagogie und für den Glauben an eine um kein Recht mehr be­kümmerte Gewalt“.

Bei der Behandlung des Themas St. Germain stellt Borodajkewycz die Grundsätze und Forderungen des Selbstbestimmungsrechtes der Völker der historisch-politischen Wirklichkeit der zerschlagenen Donaumonarchie gegenüber. Er berichtet dann über die Vollstreckung der Friedensbedingungen und zitiert die zeitgenössischen Urteile über diese Katastrophe für Österreich wie für Europa.

Eine übersichtliche Zeittafel macht im Anhang die Ereignisse und Folgen von Versailles und St. Germain zusammenfassend anschaulich.

Eckartschrift 30: Versailles

Bernt von Heiseler: Versailles. Gespräch mit einem Unfrieden. Eckartschrift 30, 23 Seiten mit zwei Karten.

Die Eckartschrift behandelt die seeli­schen und sittlichen Folgen des Versailler Diktats. Die beige­gebenen Karten und die Zeittafel, nichtsdestoweniger genau, dienen nur der sachlichen Erinnerung. Aus christlich-abendländischer Sicht wird Versailles als der heute noch nachwirkende Beginn des politisch-moralischen Verfalls gebrandmarkt, der Europa an den Rand des Unterganges gebracht hat. Westliche Demokraten führten ihre Kriege nicht als Feldzüge, sondern als Kreuzzüge. Ihre Hauptwaffe sei die Propaganda, schreibt v. Heiseler treffend.

Eckartschrift 29: Die deutsche Volksgruppe in Belgien gestern, heute, morgen

Gerhard Brugger: Die deutsche Volksgruppe in Belgien gestern, heute, morgen. Eckartschrift 29, 63 Seiten. € 1,45

Die Probleme des verlorenen deutschen Ostens sind durch die Polemik bestens bekannt. Die deutschen Volksgruppenprobleme im Westen hingegen sind weniger bekannt. Sie stehen nicht so im Scheinwerferlicht der Politik (bzw. dessen, was so dafür ausgegeben wird), und grenzlanddeutsche Probleme waren für die Binnendeutschen seit eh und je, nun ja, „böhmische Dörfer“.

Die Eckartschrift bietet eine sehr übersichtliche Studie, die alles Wesentliche über das Deutschtum in unserem westlichen Nachbarstaat mitteilt, wo die Probleme liegen und wo sie nicht liegen.

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Eckartschrift 28: Marschgepäck Menschlichkeit

Marschgepäck Menschlichkeit. Erzählungen von deutscher Not und Größe. Eckartschriften 28, 52 Seiten.

Zwölf von kundiger Hand ausgesuchte Erzählungen ergeben eine richtige Tornisterschrift für das Marschgepäck des Menschen unserer Tage. Immer ist es der Mensch, ob im Soldatenrock oder im Arbeits­kleid, wie ihn jeder von uns da und dort einmal erlebt hat, sich selbst und dem andern treu, Kamerad in des Wortes schönster Bedeutung.