Eckartschrift 222: Die Deutschen in der Kaukasusregion

Titelbild_ES222Nina Paulsen: Die Deutschen in der Kaukasusregion – „Verlorene Vergangenheit, die mit uns bleibt“ Eckartschrift 222, 112 Seiten, Landkarten sowie viele S/W- und Farbbilder, € 9,20

Als „Deutsche im Kaukasus“ bzw. „Kaukasusdeutsche“ sind deutsche Siedler im Nord- und Südkaukasus zu verstehen: Nach Südkaukasus wanderten schwäbische Siedler aus Württemberg seit 1816–1817 aus. Die Besiedlung des Nordkaukasus erfolgte ebenfalls seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, hauptsächlich durch deutsche Kolonisten aus dem Wolga- und Schwarzmeergebiet sowie aus Bessarabien.

Die Eckartschrift zeigt die deutschen Siedlungen im Kaukasusgebiet, von ihrer Entstehung über die Blüte hin zum Ende mit all ihren Höhen und Tiefen. 1941 wurden diese Kolonien und Gemeinden ausgelöscht. Die Einwohner der deutschen Orte wurden ermordet oder durch die Verbannung in östliche Gebiete hinter den Ural unter der Bevölkerung dieser Gebiete verstreut angesiedelt. Russlanddeutsche Volksgruppen hatten aufgehört zu existieren. In den letzten zwei Jahrzehnten sind die meisten von ihnen und ihren Nachfahren nach Deutschland zurückgewandert.

Die Eckartschrift stellt die historische Entwicklung dar,  würdigt die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der vielen Tausend Deutschen in der Kaukasusregion und setzt den Ermordeten und Vertriebenen ein dankendes Denkmal.

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Eckartschrift 221: Deutsche Lieder – neu betrachtet

Zwischenablage01Manfred Müller: Deutsche Lieder – neu betrachtet. Eckartschrift 221, Liedertexte und Erklärungen, 144 Seiten, reich bebildert, € 9,80

Gerade in unseren Kreisen singt man noch immer sehr gerne, allein, zu zweit, im Chor, im Autobus, in den Bergen. Welche historischen und kulturellen, ja auch politischen Hintergründe haben diese Lieder? – Wir wissen nur wenig davon!
Manfred Müller stellt hier einige Dutzend Lieder vor, zu denen er viel zu sagen weiß: Morgen-, Weihnachts-, Frühlings-, Fahrten-, Andachtslieder u.a.; sie wurden alle mit ansprechenden Bildern ergänzt.
Auch die Liedertexte sind abgedruckt, sodass der Band vielseitig zu gebrauchen ist.

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Eckartschrift 220: Die Deutschen in Kroatien

Titelbild Internet.pngErich Faller: Die Deutschen in Kroatien. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft? Eckartschrift 220, 112 Seiten, Bilder und Karten, € 8,80

Die Geschichte der Deutschen in Kroatien nahm mit dem Zurückdrängen der Türken aus dem Königraich Ungarn ihren Anfang: In drei großen Schwabenzügen im 18. Jahrhundert erfolgten die systematische Besiedelung und Kultivierung des Landes sowie der Aufbau der Militärgrenze. 1918 wurde das Siedlungsgebiet der Donauschwaben zwischen Ungarn, Rumänien und Jugoslawien aufgeteilt, wobei der SHS-Staat (Jugoslawien) eine radikale Assimilierungspolitik verfolgte.
Für die Deutschen änderte sich die Lage abermals nach der jugoslawischen Kapitulation 1941 und der Errichtung des Ustascha-Regimes. Die deutsche Volksgruppe erhielt Privilegien, was ihr mit dem Vormarsch der Partisanen und der Roten Armee zum Verhängnis wurde.
Nur ein kleiner Teil lebte 1945 noch in Kroatien. Sie wurden in Lager gepfercht, entrechtet, enteignet und ermordet und mussten Zwangsarbeit leisten. Heute leben nur noch wenige Deutsche in Kroatien. Laut Volkszählung 2002 bekannten sich 3149 als Deutsche. Deren Volkstumsarbeit ist neben den historischen Entwicklungen in der vorliegenden Eckartschrift beschrieben.

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Eckartschrift 219: Das Tiroler Schützenwesen

Titelbild_219Die Tiroler Schützen gestern und morgen. Eckartschrift 219, 144 Seiten, Bilder und Karten, € 9,80

Mehr als 20.000 Schützen sind in den Tiroler Kompanien organisiert, dazu Marketenderinnen und Jungschützen. Wegen des Siegerdiktats am Ende von zwei Weltkriegen sind sie heute zwar auf zwei Staaten und drei Schützenbünde aufgeteilt, folgen aber denselben Idealen und haben sich seit 2011, als Vorwegnahme der angestrebten Landeseinheit, im grenzüberschreitenden Verband Tiroler Schützen zusammengefunden.

In den Statuten werden als Ziele festgehalten: „Die Einheit des Landes Tirol; Die Treue zu Gott; Der Schutz der Heimat und der Tiroler Lebens- und Wesensart; Die Freiheit und Würde des Menschen.“

Tirols Schützen sind damit eine Brauchtumsorganisation, aber ebenso ein kultureller und politischer Verband im besten Sinn des Wortes. Die Schützen sehen Heimat als beschützende und zu beschützende Lebenswelt. Der Schutzauftrag ist generationenübergreifend und vereint jung und alt. Patriotismus heißt zuerst „Sorge für sich selbst“ tragen, die Standespflichten erfüllen und dann erst in die Ferne blicken.

Leistung und staatserhaltende Bedeutung des Schützenwesens sind ohne die einzigartige Wehrverfassung Tirols nicht zu verstehen. Deren Wurzeln, die viele Jahrhunderte vor 1809 zu suchen sind, werden in dieser Eckartschrift freigelegt.

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Eckartschrift 218: Das Jahrhundert der Romantik

TitelbildGeorg Hauer: Das Jahrhundert der Romantik. Deutsche Kunst und Kultur von 1800 bis 1900. Eckartschrift 218, 112 Seiten, zahlreiche Farbbilder, € 8,80

Der kulturelle Reichtum eines Jahrhunderts wird nicht zuletzt von jenen Leistungen bestimmt, die aus der nationalen Eigenart eines Volkes entstehen. Eine solche Wertschätzung des eigenen Wesens ist keineswegs mit Überschätzung gleichzusetzen, denn erst die Vielfalt lässt den Wert des Besonderen erkennen, das bei allen Völkern zu finden ist. Dieses Besondere im deutschen Kulturraum des 19. Jahrhunderts aufzuzeigen, ist Thema der Eckartschrift 118. Aber selbst die Beschränkung auf ein Jahrhundert kann nur in einer Auswahl bestehen, in der Darstellung einiger prägender Schwerpunkte deutscher Kultur- und Geistesgeschichte und ihrer Ausstrahlung auf die Kunst- und Kulturszene der Welt. Dass dabei dem nationalen Element eine Schlüsselrolle zukommt, darf als Voraussetzung für das Unverwechselbare dieser Kultur gesehen werden. Sie zu pflegen, zu bewahren, soll auch diese Schrift anregen, im Sinne Johann Gottfried Herders, dessen Worte nichts an ihrer Gültigkeit verloren haben: „Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geistes und ihrer Sprache raubt.“

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