Eckartschrift 36: Was Heimat ist

Wilhelm Pleyer: Was Heimat ist. Eckartschrift 36, 22 Seiten.

Die Eckartschrift des sudetendeutschen Dichters ist ein Bekenntnis zur gestammten, unverlierbaren und unverzichtbaren Mutterscholle. Die Heimatvertreibung ist das Kainsmal unserer Zeit. Wer es als „unabänderlich“ hinnimmt, macht sich an einem der größten Menschheitsverbrechen mitschuldig.

Der Verlust der Heimat ist das bitterste Schicksal, das einen Menschen treffen kann. Wie vielen Deutschen wurde es durch die Gewaltmaßnahmen nach dem Zweiten Weltkrieg zuteil! Der Verfasser, selbst Heimatvertriebener, bringt in ergreifenden Worten zum Ausdruck, was Heimat ist und für den einzelnen bedeutet.

Eckartschrift 35: 90 Jahre Schutzarbeit

Walter Klemm: 90 Jahre Schutzarbeit. Eckartschrift 35, 62 Seiten.

Die Eckartschrift gibt einen eingehenden sachlichen Bericht über die deutsche Schutzarbeit sowohl im alten Österreich wie im Bruderreich und in den Nachfolgestaaten, behandelt aber auch die Geschehnisse und neuen Arbeitsansätze nach 1945. Die Schrift kam anlässlich der 90. Wiederkehr der Gründung des „Deutschen Schulvereins“ heraus, als das konfiszierte Schutzvereinsvermögen (darunter das alte Schulvereinsgebäude in Wien VIII) zurückerstattet worden war.

Am 13. Mai 1880 wurde in Wien der Deutsche Schulverein gegründet, dem später andere Schutzvereine folgten.

Eckartschrift 34: Die Deutschen im Rumänien von heute

Dietger Waldmann: Die Deutschen im Rumänien von heute. Eckartschrift 34, 95 Seiten, 4 Karten.

Über das Schicksal der deutschen Volksgruppen hinter dem Eisernen Vorhang, im kommunistischen Satellitenbereich, herrschte vielfach Unklarheit. Soweit Berichte zugänglich waren, erscheinen sie infolge der besonderen politischen Umstände und vor allem durch die betreffende Landeszensur wenig verlässlich. Wirklich konkrete, den Tatsachen entsprechende, wissenschaftliche Unterlagen fehlten zumeist.

Diese Lücke füllte 1970 für die deutsche Volksgruppe in Rumänien, die Siebenbürger Sachsen und die Banater Schwaben, die Eckartschrift. Eine Darstellung der geschichtlichen Entwicklung dieser Volksgruppe von der Ansiedlung bis zur Gegenwart, die genaue Standortbestimmung der Siedlungsgebiete (Banat – Siebenbürgen – Buchenland – Sathmar) und die Charakterisierung der Wesensart dieser deutschen Menschen, die sich unter schwersten Opfern ihr Volkstum bewahrt haben, bilden die Grundlagen, von denen aus die Situation 1970 nach allen Seiten hin, sowohl was Schule und Bildung, kulturelles, kirchliches und gesellschaftliches Leben, Wirtschaft als auch politisches Mitspracherecht anlangt, analysiert und bewertet wird.

Eckartschrift 33: Unser Wien. Ernst und Humor einer deutschen Stadt

Wien. Ernst und Humor einer deutschen Stadt. Eckartschrift 33, 80 Seiten.

Die Eckartschrift ist geeignet, das durch Film und Theater so weit verbreitete einseitige Klischee (Wiener Phäakentum, Leichtlebigkeit und süßliche Duliöh-Stimmung) zu berichtigen und dafür ein wahres Bild der Wienerstadt und ihrer Menschen zu vermitteln.

Die Auswahl an Gedichten, Erzählungen und Sittenschilderungen lässt neben ernsten Bekenntnissen zum geschichtlichen Auftrag und Zeugnissen aus Zeiten der Not und Bewährung vor allem auch den Humor zu seinem Recht kommen, welcher in Wien seine unverwechselbare eigene Note hat.

So ergibt sich ein guter Querschnitt, aus dem die wirkliche Atmosphäre Wiens deutlich wird. Wien und den Wienern wird das Bändchen sicher neue Freunde gewinnen.

Eckartschrift 32: Die Deutschen und die Welt

Karl Anton Prinz Rohan: Die Deutschen und die Welt. Wie sehen die anderen Völker die Deutschen? Eckartschrift 32, 55 Seiten.

Das Volk der Deutschen ist in den Jahrhunderten seiner Geschichte von anderen Völkern immer wieder mit Misstrauen betrachtet, verdächtigt, beschimpft und verlästert worden. Nur selten gab es Stimmen, die ihm Gerechtigkeit widerfahren ließen oder Sympathie entgegenbrachten. Wer aber Nationen in ihrer Gesamtheit simplifizierend in gute und schlechte einteilt, beweist nur, dass er Vorurteilen anhängt und nicht souverän und objektiv Positives und Negatives abzuwägen imstande ist. Das lässt uns hoffen, dass auch wir Deutsche nicht auf die Dauer von Böswilligen als die Parias der Völkerfamilie an den Pranger gestellt werden können. Die Eckartschrift untersucht in den Kapiteln: Schon bei Taci­tus; Das Volk der Dichter und Denker; Preußen und die deutsche Freiheit; Der Mythos vom deutschen Welteroberer; Die guten und die bösen Deutschen; Die Weltwirkung der na­tionalsozialistischen Revolution; Zwischen Bewährung und Versagen; Im Schatten der Weltgeschichte; Der Deutsche nach 1945 – das Problem in so umfassender und gründlicher Weise. Sie schließt mit den Versen von Andreas Gryphius, die er nach dem Dreißigjährigen Krieg schrieb: Bedrängtes Deutschland, schöpfe Mut! Der Himmel wird nicht immer wittern und dieser Länder Grund erschüttern; von er schlagt dich jetzt zwar bis aufs Blut, doch schöpfe du nur wieder Mut. – Bedrängtes Deutschland, hab Geduld!