Eckartschrift 18: Der deutsche Bruderkrieg

Fritz Stüber: Der deutsche Bruderkrieg. Eckartschrift 18, 80 Seiten.

Die Eckartschrift belegt ein tragisches Stück der deutschen Nation, den Bruderkrieg von 1866 mit seinen weitreichenden Folgen vor allem für Österreich und sein Selbstverständnis. Der Krieg von 1866 ist wohl einer der wichtigsten Wendepunkte der deutschen Geschichte. In jenem Jahr entschied sich die preußische Vorherrschaft über Deutschland und das Ende Österreichs als deutscher Führungsmacht. Zwar hat sich der österreichische Kaiser Franz Joseph auch danach noch als „deutscher Fürst“ bezeichnet, doch löste nun Berlin als deutsches Zentrum Wien ab.

Eckartschrift 17: Unsere deutschen Vornamen

Heinz Wamser: Unsere deutschen Vornamen. Eckartschrift 17, 96 Seiten.

Die Eckartschrift ist ein Ratgeber für die Namensgebung alter, gebräuchlicher und seltener Vornamen, von denen viele bereits vor der Besiedelung und Rodung unseres Landes verwendet wurden und deren Wurzeln oft in der germanischen Vorzeit liegen. In den Familien wurden sie meist von einer Generation an die nächste weitergeben. Inhaltlich informiert die Schrift ausführlich über alle einschlägigen Gebiete: Herkunft kirchlichen oder weltlichen Ursprungs, Deutung und Überlieferung der Namen. Aber auch viele fremde Namen, Kurzformen oder Modenamen werden behandelt. Eine Aufstellung sowohl in alphabetischer als auch datumsmäßiger Reihenfolge ergänzt dieses aufschlussreiche Büchlein.

Eckartschrift 16: Vaterland nicht mehr Mode?

Bernt von Heiseler: Vaterland nicht mehr Mode? Eckartschriften 16.

Die Rede Bernt von Heiselers erschien 1965 als Flugblatt. Die Eckartschrift gibt die überaus gegenwartsnahe, geistige Rede wieder. Als Leseprobe nur ein kurzer Ausschnitt: „Ausdruck der Besonderheit der Völker sind die Sprachen. Wollen wir wirklich die Sprache als bloßes Verständigungsmittels verkennen, die man zweckmäßiger Weise so rasch als möglich durch einen Welt-Jargon ersetzen soll? Die Sprachen, in ihrer kostbaren Verschiedenheit, die den Menschen geschenkt sind – unergründbar tiefes Geheimnis, worin die Seele der Völker sich als Wirklichkeiten kundgeben! Wir müssen wieder verstehen lernen, dass die Volkswirklichkeit, die für uns mögliche – die einzige für uns mögliche – Gestalt des vollen Menschen ist.“