Eckartschrift 182: Politik selbst in die Hand nehmen. Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache: Wie Bürger sich wirksam politisch artikulieren können

Günter Brehmer: Politik selbst in die Hand nehmen. Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache: Wie Bürger sich wirksam politisch artikulieren können. Eckartschrift 182, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen. € 7,80

Bürger in Österreich oder der Bundesrepublik Deutschland können oft den Eindruck gewinnen, sie hätten keine Stimme, sie könnten sich nicht gegenüber Massenmedien, Volksparteien, Konzernen und Nicht-Regierungsorganisationen artikulieren. Das Gegenteil ist der Fall: Auch der Einzelne oder die kleine Gruppe können dafür sorgen, dass sie gehört werden. Sie müssen es nur wollen und wissen, wie sie vorgehen können. Wer aber Politik passiv über sich ergehen lässt, kann nicht nur nichts bewegen, sondern hat auch wenig Recht, sich zu beklagen.

Der vorliegende Band soll dabei helfen, die eigenen, öffentlichen Anliegen endlich selbst in die Hand zu nehmen. Er zeigt deshalb, wie Bürger sich wirksam politisch artikulieren können. Besprochen werden dazu u.a. wirtschaftlicher Druck, die Schaffung von Publizität, die Teilnahme an der Politik, das Wirken in sozialen Gruppen und zwar angefangen vom richtigen Schreiben eines Leserbriefes bis zur Organisation einer Kampagne. Die Maßnahmen eignen sich für Einzelne kleinere oder auch größere Gruppen – je nachdem wie man sich engagieren möchte.

Wenn die Bürger so vorgehen, sind die Aussichten für den Erfolg gut, den ein Politikwissenschaftler so beschreibt: „Sie müssen ihre Absichten so kraftvoll artikulieren, dass die Politik die Notwendigkeit zur Integration dieser Bürgerbewegungen entdeckt. Nur unter solchem Druck wird sich die Politik korrigieren.“ Das ist wesentlich einfacher, als man denkt.

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Eckartschrift 181: Wer hat Anspruch auf Heimatrecht? Rede zum „Tag der Heimat“ 2004

Alfred. Maurice de Zayas: Wer hat Anspruch auf Heimatrecht? Rede zum „Tag der Heimat“ 2004. Eckartschrift 181, 32 Seiten, zahlreiche Abbildungen. € 3,-

Seit seiner Gründung im Jahre 1880 war es ein wichtiges Anliegen unseres Vorgängers, des Deutschen Schulvereins, unseren Landsleuten jenseits der Grenzen die geographische und geistige Heimat zu erhalten; erst recht hat die ÖLM nach den Schreckensjahren nach 1945 mit Vertreibung, Flucht und Deportation diese Aufgabe aufgenommen – leider nicht immer erfolgreich. Heute haben die Volksdeutschen in unseren Nachbarländern eine einigermaßen gesicherte Bleibe – es fehlt jedoch am geistigen Hintergrund, den abzusichern weiterhin unsere Aufgabe ist.

Doch auf fast allen Kontinenten wütet noch immer und immer wieder neu der Hass auf andere und drängt sie aus ihren angestammten Siedlungsgebieten, manchmal sind es wirtschaftliche Gründe, manchmal wird Einheimischen durch Fremdnutzung der eigene Lebensraum zerstört, manchmal sind, es historische Zwistigkeiten, die Unfrieden stiften.

Aber auch in unserer Heimat ist unser Lebensraum bedroht durch einen kaum mehr geregelten Zu­zug Fremder – auch hier gibt es ein Heimatrecht: für uns Europäer.

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Eckartschrift 180: Wem gehört die Erde? Und wem Deutschland?

Eduard J. Huber: Wem gehört die Erde? Und wem Deutschland? Eckartschrift Nr. 180, 112 Seiten, Karten, Bilder. € 7,80

Jahrzehntelang galt es als politisch nicht korrekt, die Frage zu stellen, ob denn jeder einfach in irgendein Land seiner Wahl gehen und erklären dürfe: Hier bin ich und hier bleibe ich! Mit großem Aufwand wurde von Politik und Medien die „multikulturelle Gesellschaft“ propagiert, ohne dass einem jemand erklärt hätte, wie so ein kulturloses Durcheinander organisiert werden sollte. Und dann kam das große Erwachen: In den Niederlanden wurde erst der Politiker Pim Fortuyn ermordet, dann 2004 der Filmemacher Theo van Gogh, ein Großneffe des berühmten Malers, von einem muslimischen Fanatiker auf offener Straße förmlich hingerichtet. Im Oktober 2005 sah die staunende Welt, wie Hunderte von Afrikanern die Grenzzäune von Ceuta und Melilla stürmten. Im November brannten erst in den Vorstädten von Paris, dann in anderen Städten Frankreichs nicht nur Autos, sondern auch Schulen und Kindergärten, angezündet von einem Mob, der nicht „racaille“ (Abschaum) genannt werden wollte.

All diese Vorgänge werfen Fragen auf, die man wohl schon früher hätte stellen sollen, um jetzt die Antworten darauf zu finden. Die vorliegende Essays „Wem gehört die Erde?“ und „Wem gehört Deutschland“ stellen die entscheidenden Fragen zu diesem Thema und geben auch mögliche Antworten darauf. Diese mögen nicht nach jedermanns Geschmack sein, aber es ist höchste Zeit, dass sie zumindest diskutiert werden.

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Eckartschrift 179: Gedanken über Europa – Südöstliche Blickpunkte

Hans Bergel: Gedanken über Europa – Südöstliche Blickpunkte. Eckartschrift 179, 112 Seiten, zahlreiche Bilder. € 7,40

In einer Zeit, in der viel und oft von einem vereinten, großen Europa und den Schwierigkeiten bei der Eingliederung der osteuropäischen Staaten die Rede ist, will der Eckartschriften-Verlag der Öster­reichischen Landsmannschaft seinen Teil zur Diskussion beitragen.

Mit Hans Bergel, einem der profilierten Kenner dieser Länder, ergreift hier ein Mann die Feder, der als Siebenbürger aus eigener Erfahrung und mit umfassendem Wissen Wesentliches zum Thema zu sagen hat. Anders als Historiker, Geographen, Ethnologen oder Politiker und dennoch deren Sichtweisen einschließend lässt uns Bergel die südosteuropäischen Länder und Völker nicht am Rande unseres Erdteils, sondern in Europa eingebettet erscheinen. Vom Reformator Johannes Honterus aus Kronstadt und dem Künstler Paul aus Leutschau spannt er den Bogen bis zur Hohen Pforte und bis nach Spanien. Er stellt diese und andere Persönlichkeiten neben bedeutende Erscheinungen aus ganz Europa und zeigt, dass durch Jahrhunderte hindurch zwischen Ost und West ein reger wie fruchtbarer Gedankenaustausch stattgefunden hat. Es waren immer wieder auch Angehörige deutscher Volksgruppen, die außergewöhnliche Taten vollbrachten, wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten auf europäischem Niveau schufen oder sich politisch einen Namen machten. Trotzdem ist die Buntheit dieses Völkergemisches prägend für die Eigenart und Vielfältigkeit dieser Regionen geblieben, in der viele bedeutende Persönlichkeiten ihre Wurzeln haben.

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Eckartschrift 178: Deportation von Deutschen in die Sowjetunion. Zwangsarbeiter in der sowjetischen Wirtschaft (1945-1949)

Michael Kroner: Deportation von Deutschen in die Sowjetunion. Zwangsarbeiter in der sowjetischen Wirtschaft (1945-1949). Eckartschrift 178, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ein Landkarte. € 7,40

Obwohl im Jahr 2005 viele Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges stattfanden, haben die deutschen Medien und die deutsche Öffentlichkeit der Verschleppung von Deutschen zu Zwangsarbeit, außer den davon Betroffenen, so gut wie nicht gedacht. Mehr noch, man gerät in Verdacht, die Deportation von Deutschen gegen die Verschleppung von Fremdarbeitern nach Deutschland während des Zweiten Weltkrieges aufrechnen zu wollen. Während die Deportation von Zivilisten von Deutschen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachtet wird und geahndet wurde, entschuldigt man deutscherseits nicht selten die Verschleppung von Deutschen durch die Sowjets als kriegsbedingte, verständliche Maßnahme.

Im Unterschied zu den meisten Veröffentlichungen zu diesem Thema, die sich gewöhnlich auf einen Aspekt oder ein Gebiet der Deportation beschränken, versucht diese Schrift alle Bereiche und das gesamte Verschleppungsgebiet – das sind die deutschen Gebiete östlich der Oder und der Neisse, Rumänien, Ungarn, Jugoslawien und Bulgarien – im Überblick erfassen.

Dargestellt werden: Der Vorstoß der Roten Armee bis Berlin und Wien und von den von ihr verübten Greueltaten und Verbrechen, die Deportationsplanung der Sowjetführung, die Verschleppung der arbeitsfähigen Deutschen aus den genannten Gebieten – der Frauen von 18 bis 30/35 Jahren, der Männer von 17 bis 45/50 Jahren, die Mitverantwortung der britischen und amerikanischen Regierungen für die Deportation, der Transport der Verhafteten in Viehwaggons in die Weiten Russlands, das Lagerleben, der Einsatz zu Schwerstarbeiten bei unhygienischen Bedingungen und unzureichender Nahrung, die Todesopfer, Verfolgung und teilweise Vertreibung der in der Heimat verbliebenen Angehörigen, die Entlassung aus der Verschleppung (1948/49). Die Angaben über die Zahl der deutschen Zwangsarbeiter weichen stark voneinander ab, von rund 270.000 bis zu 500.000 und sogar über 800.000; die Todesrate beträgt je nach Gebiet und Berechnung etwa 12/16, 20/25 und 45/50 Prozent.

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