Eckartschrift 106: Ich hab‘s gewagt mit Sinnen. Ulrich von Hutten und seine Zeit

Nikolaus von Preradovich: Ich hab‘s gewagt mit Sinnen. Ulrich von Hutten und seine Zeit. Eckartschrift 106, 80 Seiten. € 4,00

Am 21. April 1488 wurde der Reichsritter Ulrich von Hutten auf der Burg Steckelberg bei Fulda geboren. Dem Gedenken an die 5oo. Wiederkehr seines Geburtstages ist die vorliegende Schrift gewidmet.

Hutten war die populärste Gestalt des Deutschen Humanismus; ritterliches Standesbewusstsein und humanistische Bildung formten die Grundlagen seiner Persönlichkeit. An allen Erneuerungsbestrebungen seiner Epoche beteiligt, kann er als Vertreter der tiefbewegten Jugend des Reformationszeitalters gelten. Das Wesentliche seines Einsatzes war, dass er Kunst und Geist vollständig in den Dienst politischer Gedanken stellte: Für ihn gab es zwei grundsätzliche Feinde, den Papst und die Reichsfürsten. Vor allem im Papst und in der römischen Kurie sah er den Gegenpol zum Reich, zu dessen Feinden er jene zählte und die er als Ausbeuter Germaniens betrachtete. Nicht aus religiösen Gründen trat er ihnen entgegen, sondern aus nationalen. Unter der Devise „Ich hab‘s gewagt“ führte er einen verzweifelten Kampf mit „Feder und Schwert“ gegen Fürstengewalt und Religionsmissbrauch, wodurch er tatkräftig in das Geschehen seiner Zeit eingriff. Seine Reden, Flugschriften und Gedichte wurden Dank der von ihm verwendeten eindringlichen Sprache im ganzen Lande begierig verbreitet und aufgenommen und trugen damit wesentlich zur Entwicklung der Reformation bei.

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Eckartschrift 105: Am Scheideweg. 1918–1938 –1988: Die Sudetendeutschen gestern, heute, – und morgen?

Horst Löffler: Am Scheideweg. 1918–1938 –1988: Die Sudetendeutschen gestern, heute, – und morgen? Eckartschrift 105, 87 Seiten, 8 Bildseiten, eine Karte.

70 Jahre nach der gewaltsamen Einverleibung der Sudetendeutschen in die Tschechoslowakei, 50 Jahre nach dem Münchner Abkommen und 40 Jahre nach dem Abschluss der Vertreibung wurde 1988 eine Zusammenfassung vorgelegt, in der die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Geschehnisse des böhmisch-mährischen Raumes von Ende des 1. Weltkrieges bis zur Gegenwart geschildert werden. In diesem weitgespannten Bogen behandelt die Eckartschrift den Beginn der Unterdrückung der Sudetendeutschen 1918/19, führt den Leser weiter in die Jahre der Konfrontation und der Ausgleichsversuche (1920–38) schildert die Schicksalsjahre von 1938 bis zum Kriegsende mit anschließender Verfolgung und Vertreibung der Volksgruppe, die Sudetendeutschen in der Vertreibung und den Verfall des Sudetendeutschen Raumes als Kulturlandschaft.

Eckartschrift 104a: Werden und Wesen der Republik Österreich

Helfried Pfeifer: Werden und Wesen der Republik Österreich. Eckartschrift 104a, 104 Seiten. € 3,60

Das Jahr 1938 und insbesondere die Ereignisse in den Märztagen sind für immer ein Markstein in der österreichischen Geschichte. Die 1919 zwangsweise von den Siegermächten des Ersten Weltkrieges gegen den Willen ihrer Bürger geschaffene Republik Österreich war von der politischen Landkarte verschwunden und ein Teil des Deutschen Reiches geworden. Diese, Tatsache fand die Zustimmung, die Anerkennung, zumindest die stillschweigende Billigung aller europäischer und außereuropäischer Staaten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Staat Österreich neu errichtet. Er ist zwar rechtlich besser gestellt als die beiden anderen deutschen Staaten, hat aber wieder beschämende Merkmale der Unfreiheit zu tragen wie z.B. Beschränkung der Einsatzfähigkeit der Landesverteidigung, internationaler Status der Donau, besondere Rechte der Signatarstaaten des österreichischen Staatsvertrages.

Vom Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn, seinen Völkern und Nationalitäten, der Gründung der Republik Deutschösterreich, dem Diktat von Saint Germain führt der Weg zur Ersten Republik, wobei die markantesten Persönlichkeiten dieser Zeit: Renner, Hainisch, Miklas, Seipel, Schober, Dollfuß und Schuschnigg einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Breiten Raum nehmen schließlich die Ereignisse des Jahres 1938 ein: Volksbefragung, Einmarsch, Volksabstimmung, und, als Folge des Zusammenbruchs im Jahre 1945 die Entstehung und die rechtliche Stellung der Zweiten Republik.

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Eckartschrift 104: Deutsches Kalendarium

Deutsches Kalendarium. Eckartschrift 104, 148 Seiten. € 4,70

An jedem Tag des Jahres wird eine bedeutende Persönlichkeit an ihrem Geburts- oder Todestag in Form einer kurzen Lebens- und Leistungsbeschreibung vorgestellt, immer ergänzt durch eine, meist von ihr selbst stammende Aussage, Sentenz, Briefstelle oder ein Gedicht, wobei die Auswahl der Zitate und der Textstellen so getroffen wurde, dass sie auch auf die heutige Zeit bezogen werden können. Um den Jahresablauf abwechslungsreicher zu gestalten, wird fallweise auch auf Schicksalstage oder denkwürdige Ereignisse aus der deutschen Geschichte aufmerksam gemacht.

Die reichhaltige Zusammenstellung wirkt trotz ihres anspruchsvollen Inhalts keineswegs belehrend oder gar eintönig. In bunter Folge ziehen Männer und Frauen aus den gesamten deutschen Sprach- und Kulturraum aus der ältesten Zeit bis zur jüngsten Vergangenheit an uns vorüber und geben ein anschauliches Bild davon, welch schier unerschöpfliches Maß an Größe und Leistungsfähigkeit auf allen Gebieten, sei es der Geisteswissenschaften, der Technik, der Medizin, der Politik, der Dichtkunst oder der Musik, um nur einige zu nennen, unser Volk im Laufe seiner Geschichte hervorgebracht hat. Die vorliegende Sammlung will nicht nur ein wertvolles Nachschlagewerk sein, sie ist auch eine Art Wegweiser und Helfer für alle Tage des Jahres gedacht, für besinnliche Stunden, aber auch zur Gestaltung von Feiern im größeren Kreis.

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Eckartschrift 103: Ostpreußen

Hans-Georg Tautorat: Ostpreußen. Eckartschrift 103, 128 Seiten, 1 Karte.

In der Eckartschrift wird über Ostpreußen, ein Land des Deutschen Reiches berichtet, das nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise unter sowjetische, teilweise unter polnische Verwaltung kam. Geschichte, Landschaftskunde, Landeskunde, Kultur- und Geistesleben sowie Wirtschaft warden vorgestellt, ebenso wie die besondere Ausprägung durch Bevölkerung, Landschaft, Nachbarvölker und geschichtliches Schicksal. Breiten Raum nimmt schließlich die Tragödie des Zweiten Weltkrieges mit der Vertreibung der Deutschen und die Darstellung der folgenden Situation ein.