Eckartschrift 75: Die deutschen Siedlungen in Galizien

Jacob Enders: Die deutschen Siedlungen in Galizien. Eckartschrift 75, 80 Seiten, 1 Karte.

Das „Königreich Galizien und Lodomerien“ bestand als Teil der österreichischen Reichshälfte von 1772 bis 1918 und war fast so groß wie die heutige Republik Österreich. Nur 0,7 %.der Bevölkerung waren Deutsche, aber trotzdem haben sie die Prägung des Landes mitbestimmt; nicht als Herren und Adelige, sondern als Bürger, Bauern und Handwerker, die Josef II. in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Hessen und Bayern angeworben hatte.

In anschaulicher Darstellung erstehen wieder die Dörfer, die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch mit ihren Leistungen und großen Erfolgen. Die Schilderung des stillen und zähen Kampfes der kleinen deutschen Minderheit inmitten des slawischen Lebensraumes um die Erhaltung ihrer Existenz und schließlich die Tragödie ihres Unterganges, in einfacher und darum oft um so eindrucksvollerer Sprache dargestellt, liest man mit Bewunderung, ja oft mit Rührung.

Eckartschrift 74: Deutsche Spruchweisheit

Bruno Czeitschner: Deutsche Spruchweisheit. Eine Sammlung von Aussprüchen bedeutender Menschen. Eckartschrift 74, 96 Seiten.

Spruchgut ist wesensgebundener Ausdruck, ist Volksweisheit, von Dichtern und Denkern geformt. Es wendet sich nicht nur an den Einzelnen, sondern auch an das Volksganze und stellt daher einen Aufruf zur Lebenshaltung und -gestaltung an diejenigen dar, die sich einer bestimmten Kultur-, Lebens- und Schicksalsgemeinschaft zugehörig fühlen. Sprüche rufen Ideale ins Bewusstsein und sollen daher mithelfen zu verhindern, dass wir an diesen immer wieder vorbeigehen. Sie sind eine Mahnung zur Besinnung und Verinnerlichung.

Der Mensch sehnt sich danach, über den Alltag hinausgehoben zu werden und aus Stunden der Besinnung und Erbauung neue Kraft zu schöpfen. Diese Sprüche sind daher einerseits für den beschaulichen Leser zusammengestellt, der in stillen Stunden immer wieder danach greift, sie sollen aber andererseits auch als gesprochenes Wort den Weg zu den Herzen der Menschen finden und bei der Gestaltung von Festen und Feiern, bei Heimabenden und kulturellen Veranstaltungen mithelfen.

Eckartschrift 73: Die Selbstbehauptung der Südtiroler

Norbert Mumelter: Die Selbstbehauptung der Südtiroler. Eckartschrift 73, 108 Seiten, 1 Karte.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1946 zwischen Österreich und Italien der „Pariser Südtirolvertrag“ abgeschlossen; darin wurde den deutschen Bewohnern der Provinz Bozen und der benachbarten zweisprachigen Gemeinden der Provinz Trient die volle Gleichberechtigung mit den italienischen Einwohnern zugesichert, insbesondere aber auch der Schutz der völkischen Eigenart und der kulturellen sowie wirtschaftlichen Entwicklung. Am 23. November 1979 wurde durch die Schutzmacht Österreich neuerlich in Rom interveniert; Landeshauptmann Dr. Silvius Magnago charakterisiert die Lage mit den Worten: „Es könnte ein Stadium der Hoffnungslosigkeit mit gefährlichen Reaktionen entstehen.“ In diesem kritischen Zeitpunkt hatte die Eckartschrift die Aufgabe, ihre Leser in objektiver Form auf das Problem Südtirol aufmerksam zu machen und die Lage im Lande zu Beginn des Jahres 1980 darzustellen. Die Schrift schildert die Entwicklung der geschichtlichen Ereignisse vom Beginn der Besiedlung bis zur Gegenwart. Den wesentlichsten Teil des Buches widmet sich jedoch den Verhältnissen in den 1970er Jahren.

Eckartschrift 72: Strategie der Entspannung

Heinrich Jordis Lohausen: Strategie der Entspannung. Eckartschrift 72, 60 Seiten.

Zur Jahreswende 1979/80 behandelte die Eckartschrift ein damals hochaktuelles Thema, das Problem der Ost-West-Beziehungen in Europa und insbesondere die Frage der „Entspannung“, in der viele den Schlüssel zur Lösung nationaler und weltweiter Probleme sahen.

Russland war der treibende Motor beim Zustandekommen der Verträge von Helsinki und Breschnew ging einen Schritt weiter und bot dem Westen einen Teilabzug seiner Streitkräfte aus dem mitteleuropäischen Raum an. Was steckte hinter all diesen Aktivitäten?

Eckartschrift 71: Das Deutschtum in Krain

Hans Gerstner: Das Deutschtum in Krain. Eckartschrift 71, 52 Seiten.

Um die Mitte des 8. Jahrhunderts schüttelten die Slowenen mit Hilfe der Bayern das Joch ihrer tatarischen Herren ab und unterstellten sich der Oberhoheit ihrer Befreier. So alt ist also schon die gemeinsame Geschichte beider Völker. Sprachliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Slowenen sind seither nur im Zusammenhang mit den Leistungen der Deutschen im gemeinsamen Lebensraum beider Völker und durch die Zugehörigkeit dieses Gebietes zum Osteuropäischen Kultur- und Wirtschaftsraum zu verstehen. Als Slowenien 1918 aus dem Verband der österreichisch-ungarischen Monarchie herausgerissen und in das Königreich Jugoslawien eingegliedert wurde‚ war es der in jeder Weise fortschrittlichste Teil des damals neugeschaffenen Vielvölkerstaates. Daten und Zahlen belegen die entwicklungstragenden Leistungen der Deutschen in Krain auf allen Gebieten. Blinder Völkerhass und Verhetzung haben dieser jahrhundertelangen Entwicklung 1945/46 ein furchtbares Ende bereitet.