Eckartschrift 46: Flandern

Ilse Carola Salm: Flandern. Das Schicksal der Flamen in Vergangenheit und Gegenwart. Eckartschrift 46, 60 Seiten.

Die Eckartschrift schildert alles Wesentliche über Flandern, seine Geschichte, seine Literatur, sein Kunstschaffen und seine Wirtschaft. Die beispielhafte, stolze Haltung der Flamen zeigt, dass sich auch eine kleine Volksgruppe trotz jahrhundertelanger Unterdrückung behaupten und ihr Wesen erhalten kann.

Eckartschrift 45: Vaterland nicht mehr Mode?

Bernt von Heiseler: Vaterland nicht mehr Mode? Eckartschriften 45, Zweitauflage

Die Rede Bernt von Heiselers erschien 1965 als Flugblatt. Die Eckartschrift gibt die überaus gegenwartsnahe, geistige Rede wieder. Als Leseprobe nur ein kurzer Ausschnitt: „Ausdruck der Besonderheit der Völker sind die Sprachen. Wollen wir wirklich die Sprache als bloßes Verständigungsmittels verkennen, die man zweckmäßiger Weise so rasch als möglich durch einen Welt-Jargon ersetzen soll? Die Sprachen, in ihrer kostbaren Verschiedenheit, die den Menschen geschenkt sind – unergründbar tiefes Geheimnis, worin die Seele der Völker sich als Wirklichkeiten kundgeben! Wir müssen wieder verstehen lernen, dass die Volkswirklichkeit, die für uns mögliche – die einzige für uns mögliche – Gestalt des vollen Menschen ist.“

Eckartschrift 44: Der deutsche Dichter Franz Grillparzer

Fritz Stüber: Der deutsche Dichter Franz Grillparzer. Eckartschrift 44, 31 Seiten.

1972 war durch den 100. Todestag des Dichters ein Grillparzerjahr. Fritz Stüber, der selbst als Dichter bekannt geworden ist, unternimmt den Versuch, aus seiner poetischen Schau heraus und aus dem Wissen um das, was im letzten Jahrhundert seit Grillparzers Tod im deutschen und so besonders im deutsch-österreichischen Raum geschehen ist, die Gestalt des Dichters und dessen Lebenswerk höchst subjektiv zu überprüfen. Er sagt, was ihm an dem so vielschichtigen Dichter so lieb ist und er begründet diese Vorliebe. So erkennen wir Grillparzer als ebenso bewussten Deutschen wie er ein bewusster Österreicher war. Ein Österreicher zudem, der im Bewusstsein der Weltliteratur und in der Verehrung des durch Schiller und Goethe hochgetragenen Klassizismus lebte.

Eckartschrift 43: Grenzlandnot in Niederösterreich

Heinz Wamser: Grenzlandnot in Niederösterreich. Mit einem Beitrag von Hans Heinz Dum „Mensch und Wirtschaft“. Eckartschrift 43, 46 Seiten Text mit Kartenbildern und Ortsverzeichnis.

Obwohl dieses schmucke, als Umschlagbild einen Holzschnitt der Burg Raabs von Franz  Traunfellner zeigende Büchlein sehr gut auch als Reiseführer durch die Ortschaften im niederösterreichischen Grenzraum diesseits des Eisernen Vorhanges geeignet war, besteht seine eigentliche Aufgabe doch darin, den Binnendeutschen in Österreich wie in der Bundesrepublik Deutschland die Augen dafür zu öffnen, welche Gefahr für diesen von den staatlichen Stellen allzulange vernachlässigten, durch die Landflucht von gänzlicher Entvölkerung bedrohten Grenzstreifen besteht.